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Ruhig liegen lassen...
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UncleR



Beiträge: 2084

Titel: Ruhig liegen lassen...
Verfasst am: Di, 19 Sep 2006, 12:52
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In den letzten Tagen habe ich mehrere sehr angenehme Erfahrungen mit etwas reiferen Weinen sammeln dürfen, über die ich an dieser Stelle kurz berichten möchte.

Landläufig kauft man sich seine Lieblingsplörre im Plus, Famila oder Hassenichgesehn-Markt und befördert sie schnell dahin, wo sie hingehört.

Das ist bei dem einen der Fensterbankplatz im Weinhalter über der Heizung (was selbst diese industriell aufbereitete Rebensuppe in nullkommnix zu schwefelhaltigem Teichwasser umwandelt), bei anderen der Magensack, der sich über diese Art von Vergewaltigung nachhaltig bedanken sollte, und bei konsequent qualitätsorientierten Weinfreaks die Spüle (wo das Gros der Supermarktweine wohl auch wirklich am besten aufgehoben ist).

Nun, über Geschmack braucht man nicht streiten, über Qualität darf man das schon.

Wenn es dann doch mal ein gutes, winzertechnisch handwerklich gefertigtes oder zumindest von einem renommierten Hause stammendes Tröpfchen in den Haushalt geschafft hat, muss da nicht sofort und unmittelbar mit dem Korkenzieher gemeuchelt werden.
Es geht auch anders...

So hatte ich (über verschlungene Wege) ein kleines Kontingent an schon vorgereiften Weinen aus dem sonnigen Süden eingekauft und seit gut zwei Jahren größtenteils im kühlen Keller oder dunklen Ecken erschütterungssicher verstaut. Jetzt war allerdings der Zeitpunkt gekommen, die eine oder andere Probe zu entnehmen.

Am Anfang stand ein Gracian Garnacha Vinas Viejas 2001 (alte Reben!) aus dem Hause Balthasar. Noch kein wirklich reifer, sprich alter, Wein. Aber doch schon etwas länger in der Kiste, als die vielen weltweit bereits ausgetrunkenen Geschwisterflaschen aus diesem hochgelobten Jahrgang.
Der erste Eindruck (wie schon bei meiner ersten Gracian vor rund zwei Jahren) war erschütternd, weil immer noch scharf tobende Säuren und fette Tannine den Genuß weit unter der Oberfläche versteckt hielten.
Aber manchmal braucht es halt Geduld (und Zeit): Nach zwei Tagen im Dekanter (Karaffe) hatte sich dieser Wein vollkommen gewandelt und schickte nun in schöner würziger Frucht und annehmbarer Dichte sein vorhandenes Feuer hinaus. Natürlich habe ich noch eine weitere Flasche für den nächsten Test 2008 Mr. Green

Dann wollte ich gern mal eine ehedem in der Metro günstig erstandene 1995er Gran Reserva "Marques de Arrienzo" versuchen, die mir zum Schweinsfilet in Sahne sehr passend erschien. Auch kein überreifer Wein, da die Gran Reservas aus der Rioja gern auch 15 Jahre lagern dürfen, bis sie aus den Kinderschuhen heraus sind. Aber ich war überrascht und beeindruckt von der fruchtigen, kirschtönigen Zugänglichkeit und Ausgeglichenheit dieses Weins.
Oft erlebt man (jüngere) Riojas mit doch spürbarer Säure, aber dieser hatte alles, was einen schönen Wein ausmacht: Farbe, Frucht, Milde und ansprechende Aromen von lieblichen Gewürzen. Sehr nett, auch an den Folgetagen nach Öffnung der Flasche.

Spitze wurde es dann mit einem echten Klassiker aus Ribera del Duero.
Der Pesquera Crianza 1995 von Alejandro Fernandez hatte in dieser perfekten (einwandfreien) Flasche sehr viel zu bieten. Schöne dunkelrote Farbe, typischer Ribera-Duft nach kühler Frucht, Lakritz und etwas Leder. Am Gaumen dann trotz der über elf Jahre langen Reifezeit, sehr dichte, komplexe und lebendige Struktur mit leicht animalischer Note im Hintergrund. Ich weiß nicht, ob A. Fernandez seinen Meisterwein so konzipiert hat, aber dieser Jahrgang (der beste in den Neunzigern) hat vor allem in Begleitung von rotem Fleisch und etwas gegrilltem Gemüse oder Hartkäse sehr viel Charme und Ausdruck. Freue mich schon auf die nächste (leider letzte) Flasche.

Aber es gibt ja noch Alternativen Mr. Green
So zum Beispiel einen ebenfalls hervorragenden 95er Rioja Artadi Vinas de Gain mit dem ich den letzten Freitagabend verbrachte. So dichte, volle Frucht. So edle balsamische Töne. So eine hinreißende Farbe. Dieser Wein hatte für mich etwas sehr Feminines, Elegantes. Passte sogar zu einem ansprechend gewürzten China-Entengericht, was für viele Rotweine problematisch sein kann.
In der Karaffe noch etwas Luft aufgenommen, war dies wirklich ein großer Wein mit perfekter Reife. Und das ohne den sonst für bessere Riojas so elementaren langwierigen Holzausbau im Weinfass. Ein Paradebeispiel für gute Weinbaukunst und hervorragendes Lesegut. Vergleichbare Riojas dieser Art wären schon nach sechs, sieben Jahren am Ende ihrer Entwicklung gewesen. Dieser hätte sicher noch Kraft für drei, vier weitere Jahre Keller gehabt.

Die größte Überraschung durfte ich dann am Wochenende mit einem superdichten Priorat-Wein erleben.
Diese Weine sind bekannt für höhere Alkoholgrade (14,5 % sind Usus) und intensive, komplexe, undurchdringliche Dichte und Struktur. Also Hammerweine im besten Sinne des Wortes.
Der Martinet Bru 1998 (der Zweitwein! aus dem Hause Mas Martinet) war vor rund einem Jahr bei meiner Erstverkostung sicher ein voller und ansprechender Wein, aber nun mal auch keine Offenbarung.
Zu einfach, zu unspektakulär für echten Beifall.
Aber nun eine echte Bühnenshow für Rotweinfans. Üppige, süße Frucht, fein eingewobene Tannine, die eine frische Würze offenbarten. Trotz der spürbaren Schwere des Weins eine spielerische Leichtigkeit beim Tanz auf den Geschmacksknospen. Für Punktebewerter sicher eine Einstufung um die 93-94.
Habe ich dann einfach mal zum Solisten für den Samstag- bzw. Sonntagabend erkoren. Dazu brauchte ich dann auch keinen Braten oder Steak, war einfach so ein herrliches Erlebnis.
Sicher wiederum auch nix für Einsteiger oder Gelegenheitstrinker. Aber für Weinfans, die ihr Heil außerhalb der bekannteren Weinbauregionen Bordeaux, Burgund, Chianti oder Rioja suchen wollen, sicherlich eine außergewöhnlich angenehme Erfahrung.

Als Fazit möchte ich nochmal kurz auf die Überschrift des Artikels eingehen.
So mancher Wein, der nicht auf den üblichen Konsumwegen über die Supermärkte in unser Heim kommt, hat ausreichend Potential, die nächsten paar Jahre bei guter Lagerung (kühl, dunkel, ruhig) zu überstehen und dabei eine bemerkenswerte Entwicklung durchzumachen, die über die gewohnte Qualität hinausführt.
Nicht jeder Wein ist für die Ewigkeit gemacht, aber dem einen oder anderen guten Tropfen könnten vier bis acht Jahre Keller sehr gut tun. Der Wein bedankt sich dann vielleicht mit einem wriklich großen Auftritt am Tage seiner, ähm, Hinrichtung.

Ich bin kein wirklicher Altweintrinker und meine auch die Vorzüge eines dreißigjährigen Kellergeistes nicht richtig schätzen bzw. würdigen zu können. Aber es ist einen Versuch wert, mal eine kleine Investition in die Zukunft zu machen, sich eine Kiste Gutes in den Keller zu legen und die nächste Dekade ab und an die Entwicklung des Weines vorsichtig verkostend und genießend zu begleiten.

Einkellerungsvorschläge (Preisrahmen zwischen 8 und 25 EUR pro Flasche) gebe ich auf Anfrage gern mit auf den Weg.

Nochmal zum Merken: ES LOHNT SICH!!!


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boris



Beiträge: 10136

Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Di, 19 Sep 2006, 21:41
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Also zunächst mal: maximaler Kontaktrespekt für die Beschreibungen der Geschmacksrichtungen.
... machst du dir beim Genuß schon Notizen oder sind deine Verkostungsnerven in der Lage, dir die Empfindungen beim späteren Niederschreiben noch einmal wieder "live" vorzuspielen ? Auf jeden Fall unglaublich.

Noch zwei Verständnisfragen:
- "alte Reben" sind wirklich alte Pflanzen oder "nur" Pflanzen, die über lange Zeit veredelt (falls es sowas gibt) wurden ?
- "vorgereifter Wein" heißt, daß der Saft schon eine gute Zeit gelagert hat, bevor er den Weg in deinen Keller fand oder ist das einfach nur eine Bezeichnung für generell älteren Wein ?


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UncleR



Beiträge: 2084

Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Mi, 20 Sep 2006, 12:04
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Zitat:
... machst du dir beim Genuß schon Notizen oder sind deine Verkostungsnerven in der Lage, dir die Empfindungen beim späteren Niederschreiben noch einmal wieder "live" vorzuspielen ?


Also, bei einer Verkostung in Silkes Weinkeller ist es aufgrund der Vielzahl von parallel verkosteten Weinen sehr angebracht, einige Eindrücke schriftlich festzuhalten, die für die einzelnen Weine von Bedeutung sind. Sonst weiß man hinterher (auch alkoholbedingt) nicht mehr so recht, was man denn nun kaufen oder für die Zukunft vormerken sollte.

Privat mache ich bislang keine Notizen (obwohl das vielleicht angebracht wäre) und vertraue meinem Gedächtnis und Weinverständnis. Das klappt in einem überschaubaren Zeitraum (rd. 3 Monate) sehr gut. Bei bestimmten (außergewöhnlichen) Weinen merke ich mir den Gesamteindruck und rekonstruiere dann anhand der Vergleichsprobe den gespeicherten Geruch/Geschmack.

Diese Eindrücke sind aber immer vergleichend und nicht absolut.
Soviel Können maße ich mir nun doch nicht an. Cool

Es gibt aber durchaus erfahrene Kenner, die (blind?!) bei allgemein bekannten Weinen sowohl Region, Erzeuger als auch sogar den Jahrgang herauszuschmecken vermögen.
Ich halte das für durchaus denkbar und nicht für ein überzogenes Hirgespinst (Wein ist halt charakteristisch), bin aber selbst noch lange nicht in diesen Sphären. Mein Status Quo bfindet sich dazu im Grunde wie ein Glühwürmchen im Verhältnis zu einem Flutlichtmasten...

Zitat:
"alte Reben" sind wirklich alte Pflanzen oder "nur" Pflanzen, die über lange Zeit veredelt (falls es sowas gibt) wurden ?


Gute Frage.

Wie vielleicht bekannt ist, gab es Ende des 19. Jahrhunderts in Europa eine umfassende Reblausplage mit katastrophalen Auswirkungen auf den gesamten Weinbau. Die Reblaus befiel die Rebwurzeln und schädigte diese derart, dass der ganze Rebstock innerhalb von zwei Jahren abstarb. Überlebt haben diese Plage fast gar keine mitteleuropäischen Rebstöcke - innerhalb von wenigen Jahren war jeder Weinberg von der Ahr bis zum Duero, von der Gironde bis hinter den Tiber komplett hinüber.
Die einzige Ausnahme waren ein paar wenige Weinberge in Mittelspanien (Jumilla, Toro), die in derart heißtrockenen Gebieten lagen, die die Reblaus nicht mehr lebendig erreichen konnte.

Die praktizierte Lösung und Rettung des europäischen Weinbaus war die Einführung reblausresistenter Wurzelstöcke einer anderen Vinifera-Art aus Nordamerika. Hierauf wurden dann die hier einheimischen Rebsorten aufgepropft und kultiviert, sodaß echte Rebstöcke auf neuen Wurzeln die Grundlage für unseren heutigen Wein bilden.

"Alte Reben" meint in unserem Fall Rebstöcke, die zwar nach der Reblauskatastrophe gepflanzt, aber halt eben schon recht alt sind.

Für Weissweine (z.B. Riesling, Sauvignon Blanc) gilt ein Alter der gesetzten Reben von über 30 Jahren schon als "Alter Wein".

"Alte Reben" sollten beim Rotwein eher schon gut fünfzig Jahre Ernte hinter sich haben. Bei den Rotweinen geben vor allem alte Rebstöcke aufgrund geringerer Erträge und tieferer Wurzelwerke immer komplexere und vielschichtigere Weine als die aus jüngeren Reben erzeugten Weine.

Deswegen kann man das Rebalter schon als eine Art Qualitätskriterium gelten lassen.
In Spanien gibt es (vor allem in Toro, Ribera und Priorat) uralte Weinberge mit durchweg über hundertjährigen Reben, die einfach phänomenale Ergebnisse bringen.

Weine aus Rebbeständen vor der Reblauskatastrophe sind sehr selten.
Entweder handelt es sich um Weine aus diesen uralten Weinbergen (rd. 150 Jahre alt!), z.B. Thermantia in Toro (kostet ca. 130 EUR pro Flasche, ist aber auch die absolute Krone der Weinbaukunst dieser Region). Oder es sind tatsächlich uralte Flaschen aus Jahrgängen vor 1887 (z.B. Chateau D'Yquem, Sauternes oder ein uralter Chateau Latour aus Pauillac - beides Bordeaux).
Die gibt es aber nicht mehr so ganz oft und auch nicht so wirklich günstig... ähm Embarassed Nein, eher nicht.

Natürlich spielt auch die Ursprungssorte von der Klone für neue Sorten bzw. Setzlinge gezogen werden, eine wichtige Rolle. Das Thema geht aber zu sehr in die Tiefe der biologischen Zucht und sollte daher in entsprechender Fachliteratur nachgeschlagen werden.

Zitat:
"vorgereifter Wein" heißt, daß der Saft schon eine gute Zeit gelagert hat, bevor er den Weg in deinen Keller fand oder ist das einfach nur eine Bezeichnung für generell älteren Wein ?


Ja und Ja. Beides richtig.
Ich habe das besagte Kontingent über Ebay erworben.
Da waren die Weine eigentlich schon "reif", weil ca. 5- 10 Jahre alt.
Habe ich aber trotzdem nochmal für eine gute Zeit versteckt und ruhen lassen.
So sind die Weine richtig ausgereift und aufgeblüht.

Es gibt aber auch viele (gerade spanische) Weine, die erst mal beim Weinmacher für mehrere Jahre in Barriques gelagert und dann in der Flasche über längere Zeit aufbewahrt werden bevor sie in den Handel kommen.
Das gilt vor allem für die Gran Reservas. Diese Weine sind schon gealtert, bevor man sie erwerben kann, vertragen aber oftmals noch viele Jahre bis zur wirklichen Blütezeit.

Die großen Bordeauxweine sind für eine heimische Kellerlagerung konzipiert, d.h. man kauft sie ca. zwei Jahre nach dem Jahrgang, in dem die Trauben geerntet wurden, und lagert diese Kostbarkeiten dann für gut zehn bis dreißig Jahre sicher ein bis die gewünschte (und hier auch unbedingt erforderliche) Reife eingetreten ist. Vorher geöffnet kann so mancher wirklich sauteure Bordeaux eine bahnbrechende Enttäuschung für den Weinliebhaber sein und das Verhältnis zum französischen Rotwein in eine elementare Krise stürzen.

Alles in allem empfehle ich ältere Weine (bzw. diejenigen aus ältere Rebstöcken) für den fortgeschrittenen Weinfreund, der nicht ausschließlich die vordergründige Frucht und Frische zu schätzen weiß.
Eine gute Reserva oder Gran Reserva sollte aber jeder Weintrinker mal probiert haben, egal wie tief man in die Materie einsinken möchte.

An dieser Stelle mein Dank für dein Lob und meine geschätzte Hochachtung für die gestellten Sachfragen - weiter so! Mr. Green


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