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Anne Rice - Interview mit einem Vampir
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boris



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Titel: Anne Rice - Interview mit einem Vampir
Verfasst am: Mi, 02 März 2016, 22:26
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Anne Rice - Interview mit einem Vampir

Stand auf der Liste der 1000 Bücher, daher habe ich mir das Werk mal vorgenommen, auch wenn mir das Genre sonst gar nicht zusagt.

Story: Ein junger Mann führt ein Interview mit einem Vampir. Dieser erzählt ihm, wie er Ende des 18. Jahrhunderts zum Vampir und vom Vampir Lestat in seine neues "Leben" eingewiesen wurde. Dabei hat er im Gegensatz zu seinem Lehrer moralische Bedenken seinen Opfern / seiner Nahrung gegenüber, muss aber zusammen mit diesem fliehen, als die Sklaven auf seinem Anwesen Verdacht schöpfen.

Anne Rice ist in Genrekreisen ziemlich bekannt und wahrscheinlich auch sehr beliebt, dieses Buch ist das erste ihrer "Chronik der Vampire", die ich mich hüten werde zu lesen. Denn auch wenn der allseits bekannte Film zum Buch ganz gut ist und Rice ein wenig Respekt dafür gebührt, dass sie eine ungewöhnliche Perspektive beschreibt und eine Figur erzählen lässt, die sonst immer nur das "Monster" ist, gegen das sich die Menschen verteidigen müssen, habe ich mich hier nicht weiter durchringen können, nach ca. einem Viertel war schon Schluss.
Grund dafür waren zum einen die Charaktere, die mir schlichtweg nicht "tief" genug waren. Wenn jemand beschreibt, wie er aus einem normalen Leben zu "etwas" völlig anderem wird, erwarte ich einfach mehr. Die Beschreibungen der Gefühlswelten der Protagonisten klangen sehr platt, und was noch viel schwerer wiegt: Es gab einfach keinerlei Atmosphäre. Wenn ich eine Geschichte lese, die von Tod und Verzweiflung, von Kampf und Widerstreit handelt, dann will ich als Leser mitgerissen werden, die Dunkelheit spüren, den Nebel einatmen und den muffigen Geruch der Särge in dem die Protagonisten schlafen. Aber: Fehlanzeige, viel Gelaber und viele große Worte mit wenig Inhalt.

Daher: Finger weg, Literatur geht anders, ist aber auch in diesem Genre möglich: Dracula von Bram Stoker zum Beispiel.


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