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Frederik Pohl, Cyril M. Kornbluth - Eine Handvoll Venus
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boris



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Titel: Frederik Pohl, Cyril M. Kornbluth - Eine Handvoll Venus
Verfasst am: Do, 13 Jan 2011, 21:58
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Frederik Pohl, Cyril M. Kornbluth - Eine Handvoll Venus

Matt Courtenay ist Texter der Starklasse, d.h. ein hohes Tier in DER Werbeagentur Schocken. Nachdem Indien in eine reine Produktionsstätte verwandelt wurde, müssen neue Herausforderungen her. Nichts liegt näher als die Venus, die man mit Siedlern bestücken und danach ausbeuten möchte. Die Agentur gewinnt zwar den Wettlauf um die Rechte, aber es gibt einige Leute und Gruppen, die dagegen sind, dass der Plan so läuft, wie die Werber von Schocken sich die ganze Sachen vorstellen ...

300 Seiten in zwei Tagen. Das sagt schon einiges aus. Zum einen, dass der Roman sprachlich nicht gerade hochanspruchsvoll ist, aber das ist in der Science Fiction ja sowieso eher selten zu finden. Zum anderen heisst es, dass man durch die Geschichte quasi durchgezogen wird und es einem schwer fällt aufzuhören.
Die Geschichte ist eine Satire, die schon 60 Jahre auf dem Buckel hat, heute aber (bis auf ein paar technische Details) immer noch aktuell ist. Politiker gibt es kaum noch, eine Regierung hat nichts mehr zu sagen, die Agenturen und Konzerne haben die Welt fest in der Hand, der Rest der Menschheit wird zu reinen Konsumenten (und quasi-versklavten Arbeitern) degradiert. Dann gibt es da noch die "Consies", eine Gruppe von Leuten, die im Untergrund gegen die Zerstörung und Ausbeutung der Natur arbeiten. Und die Hauptfigur gerät mitten in die Ränkeschmiede von Neidern und konkurrierenden Gruppen.

Insgesamt schnell gelesen, dabei unterhaltsam und durchdacht gemacht (gerade wenn man das Alter betrachtet). Ein paar Kanten und Unebenheiten im Ablauf gibt es schon, wo ein paar Sprünge zu schnell gehen, aber trotzdem wird es (in diesem satirischen SF-Rahmen) nicht wirklich unglaubwürdig und bleibt gut bis zum überraschenden Ende.

Sollte man sich mal ansehen.


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