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STR hueter alles wissens
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Autor Nachricht
axello





Titel: STR hueter alles wissens
Verfasst am: So, 20 Aug 2006, 01:32
Beitrag
Antworten mit Zitat

hallo,

nachdem ich ein kommentar auf digitaltom geschrieben hatte, meldete sich sage und schreibe SECHS Monate spaeter ein veraergerter Mensch bei mir per email.
Er, Schreiber eines Leserbriefs in der GEO 01/06 vertritt eine sehr eigenwillige meinung, doch lest selbst.

Tathergang.
1.Veroeffentlichung des GEos 12 2005.
darin stehen zwei artikel in direkter reihenfolge, naemlich eine artikel ueber
die auswilderung von loewenaeffchen und ein artikel ueber Hunger in Afrika.


2. Veroeffentlichung des leserbriefs von Herr S. in der GEO 01 2006
„Kommt es Ihnen nicht seltsam vor, einen Bericht über die seltenen Löwenäffchen in Brasilien zu bringen, deren Auswilderung „nur“ rund 22.000 Dollar kostet, und im folgenden einen Beitrag über Hunger in der Welt, in dem steht, dass viele Kinder, die verhungern, mit fünf Dollar am Tag gerettet werden könnten? Für einen einzigen ausgewilderten Affen könnte demnach ein Kind in Afrika zwölf Jahre ernährt werden. Steht das in einem normalen Verhältnis?“


3.kommentar meinerseits auf der seite digitaltom.de
hallo,
also ich muss sagen, dass dieser Kommentar zum Leserbrief in der Geo/02/06
treffender nicht hätte sein können. Das kann ja wohl keine Logik sein, dass man alle Ausgaben für Projekte außerhalb der Afrikahilfe in Frage stellt. Und dies mit dem Argument, ich zitiere: “Für einen einzigen ausgewilderten affen könnte demnach ein kind in afrika 12 Jahre ernährt werden”. Diese Milchmädchenrechnung könnte, so Herr Ströbele, für alle Lebensbereiche, vor allem unserer materiellen westlichen Welt, gelten, wie in Ihrem Artikel trefflich herausgestellt! Nach dem Motto: Ich kauf mir ein Buch bei Amazon, aber MOMENT, “wäre es nicht viel besser die 10 Euro einem afrikanischen hungernden Kind zur verfügung zu stellen, denn schließlich kann es damit 2 Tage überleben!!

Anmerkung: Man sollte ja meinen , Herr Ströbele sei der allergrösste Afrika-Entwicklungshelfer, soweit ich aber meinen Google-Fähigkeiten vertrauen darf, ist er irgendein businessFutzi, die afrikafördernde Globalisation lässt grüssen!!!


SECHS MONATE SPAETER
--------------------------------
eine mail von mittelerde erreicht mich.

Hallo Herr Lorenz,

im Internet wurde ich zufällig auf folgenden Leserbrief aufmerksam, der sich auf einen Kommentar von mir bezieht:
siehe oben
Hierzu möchte ich wie folgt Stellung nehmen:

Mit meinem Kommentar habe ich die Hilfe für andere ökologische Projekte usw. nicht in Frage gestellt. Lediglich das Aneinanderreihen der beiden Beiträge mit dem genannten Inhalt wurde kritisiert und dazu stehe ich. Ihr Kommentar (businessFutzi) ist angesichts der Tatsache, dass Sie ein Geschäftsmann sind wohl lächerlich. Ich gebe mehr Geld für soziale Projekte aus als die meisten Menschen und fahre auch mal mit einem Hilfstransport durch Europa. Es gibt eben eine Menge Maulaffen auf deutschen Bäumen, zu denen ich auch Sie zähle. Menschenleben gehen vor Tierleben, wenn die Mittel aus welchem Grund nicht für beide ausreichen. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Kinder zum Wohle von Affen sterben. Wie kann ein Mensch nur so sarkastisch und dumm argumentieren wie Sie. Außerdem geht es hier um Spendenmittel, nicht um private Mittel wie z.B. einen Golf.

Antwort an Herr S.
hallo ,

um bei der Sache an sich zu bleiben, schreibe ich ihnen wie folgt:
Ich gebe zu, dass ich in meinem Kommentar nicht sachlich geblieben bin und ich haette Sie nicht beleidigen sollen. (fuer was ich mich nicht mehr entschuldigen muss, da Sie mich ja in Ihrer mail auch als dumm und als maulaffe auf deutschen baeumen bezeichnen, letzteres ist eine sehr unbeholfene beleidigung, ehrlich, so was habe ich noch nie gehoert, aber wahrscheinlich wegen meiner Dummheit und begrenztem "Deutschsprechentun".
Ich bin uebrigens kein businessmann und es stoert mich auch nicht dass Sie mich so bezeichnen.


Thema: Verurteilung der Spendenaktion fuer die Affen ihrerseits.
Sie haben in Ihrem Leserbrief sehr deutlich herausgestellt, dass Sie das Loewenaeffchenprojekt verurteilen.
Ist Ihre Meinung etwa, dass alle Themen in der GEO (oder ueberhaupt??)
sich um Afrika und den Fakt, dass taeglich sehr viele Menschen an Unterernaehrung sterben drehen sollten.
Wenn das nicht Ihre Meinung sein sollte, warum schreiben Sie dann einen LLeserbrief nach dem Motto
"Wie koennen Sie nur so einen unsinnigen Bericht bringen"
Tut mir Leid Herr stroebele, dass Ihnen nicht jeder Bericht in der GEO passt.
Ich will nicht wissen, wie viele andere Leserbriefe Sie bisher in dieser Art und Weise geschrieben haben.


Mit nix
A. Lorenz


naechste Antwort von Herr S. einen Tag spaeter


Hallo,

leider ist es ja nicht jedem in die Wiege gelegt zuzuhören und auch zu verstehen. Das scheint mir bei Ihnen der Fall zu sein, da sie, wie in ihrem Kommentar, Dinge interpretieren, die nicht gesagt oder geschrieben wurden. Ich habe kein Problem mit dem Projekt der Löwenäffchen, sondern mit der Tatsache, dass sich die Redaktion von Geo auf den Seiten danach mit Menschenleben beschäftigt, und sich hier einem gesunden Menschenverstand die Frage stellt, was steht höher, die Rettung von Menschenleben oder das Wohl eines Affen. Diese Frage scheint mir berechtigt und ich halte es für absolut zynisch, dies in der Form in Frage zu stellen, wie Sie es getan haben. Desweiteren war dies mein erstes Schreiben an die Geo-Redaktion. Außerdem steht es Ihnen nicht zu ein Schreiben zu kritisieren, das ich an die Geo-Redaktion geschrieben habe. Falls es Ihnen nicht entgangen ist, besteht in Deutschland Meinungsfreiheit. Dieser Leserbrief war eine solche Meinungsäußerung. Es gibt im übrigen sehr viele Menschen, die diese Ausgabe so kritisch sahen wie ich bzw. mit der Themenmischung der letzten Ausgaben nicht glücklich waren. Man kauft ein Heft wie Geo auch nicht, weil man alle Artikel gut findet, sondern die Grundausrichtung des Magazins versteht. Ihre Äußerungen zeigen mir deutlich, dass Sie damit Probleme haben. Sie haben offensichtlich weder den Sinn und Zweck von Geo verstanden, noch den von Meinungsaustausch. Dazu zählt nicht, u. U. Andersdenkende zu beleidigen. Insofern sollten Sie das Echo vertragen, das Sie in den Wald geschrien haben. Immerhin gestehe ich Ihnen zu, dass Sie wenigstens den Mut hatten ihren Absender anzugeben, was der erste "Kommentator" nicht leisten konnte/wollte.

Mit freundlichem Gruß

Antwort des "dummen" Ursupators:

hallo,

was mir zusteht zu kritisieren entscheide dann immer noch ich selber.
Und klar, Herr Stroebele duerfen Ihre Meinung auch aussern, so oft Sie wollen und wo Sie wollen.
Sie duerfen auch fragen, ob das Verhaeltnis zwischen den 22.000 Dollar, die die Auswilderung gekostet hat, und der Zahl der Tage “normal” ist, die ein Kind in Afrika mit dem Geld ernaehrt werden koennte. Ich verbiete Ihnen das nicht, nur
weil ich Ihr Schreiben kritisiert habe.

Natuerlich steht ein Menschenleben ueber dem eines Tieres.
Man kann aber nicht behaupten, dass die 22.000 ausgegebenen Dollar dazu gefuehrt haben, dass Kinder in Afrika an Hunger gestorben sind, was Sie naemlich behaupteten, als Sie geschrieben haben, dass Kinder zum Wohl von Affen sterben. Das ist kausal nicht korrekt.

Es ist wahr, dass eine gewisse Anzahl an Menschen fuer eine gewisse Zeit ueberlebt haetten, wenn die 22.000 Dollar fuer Lebensmittel in Afrika eingetauscht worden waeren.

Sie argumentieren, dass die 22.000 Dollar Spendenmittel seien, was richtig ist.
Ich weiss nichts ueber die Herkunft der Spenden, aber ich kann annehmen, dass einige Spender den Wunsch hatten,
dass ihr Geld auch ausserhalb der Afrikahilfe eingesetzt wird. Warum sollte man den Leuten, die diesen Wunsch haben,
ebensolchen abstreiten. Immerhin ist es Ihr verdientes Geld. Das Geld koennten Sie naemlich auch fuer einen Golf ausgeben. Diese Tatsache relativiert Ihre Aussage, dass es nur um Spendenmittel geht und um keine privaten Mittel.
Insofern wuerde ich sagen, dass das vieldiskutierte “Verhaeltnis” normal ist.

Mir wuerde nicht im Traum einfallen, jemanden zu kritisieren, nur weil er sich ein Auto kauft, wo doch in Afrika
Kinder verhungern. Wie sehen Sie das Herr Stroebele?


Ich nehme an (auch aus dem Inhalt der Mails), dass Sie anderer Meinung sind, obwohl Sie in Ihrem Leserbrief dies nur als Frage aufgeworfen haben.
Sie wuerden es vorziehen, wenn alle Spenden erst nach Afrika zum Wohle der Hungernden gehen bis es keinen Hunger mehr auf der Welt gibt, um sich dann den anderen minderwertigen Problemen wie Tierschutz oder Umwelt zu widmen.
(Dieser Satz hat nicht die Absicht zynisch zu wirken)


Da Sie nicht nur dieser Meinung sind, sondern vielmehr noch aktiv diese Meinung vertreten in dem Sie auch mal
in einem Hilfstransport durch Europa fahren, macht Sie zu mehr als nur einem Fuersprecher der Afrikahilfe.

Ich bin kein Gegner der Afrikahilfe, sondern ein Fuersprecher. Aber sollten wir wirklich alles an Geld, was wir fuer unnoetige
Konsumgueter ausgeben, gegenueber dem Fakt aufwiegen, wieviele Menschen fuer jenes Geld ueberlebt haetten?
(Vielleicht sollten wir es tun, vielleicht nicht. Vielleicht wuerden noch mehr Menschen ueberleben, wenn die vielen hungernden Menschen und ihr Schicksal uns tagtaeglich ins Gedaechtnis gerufen wuerde.)


Es geht mir hier auch nicht mehr um Ihren Leserbrief, falls Sie beabsichtigen, mir ei9ne Mail zu schreiben, in der Sie mich beschuldigen, nicht genug auf den eigentlichen Grund unserer Meinungsverschiedenheit einzugehen.
Vielmehr ging es mir darum meine Meinung ueber das “Verhaeltnis”, wie Sie es nennen , zwischen an Hunger sterbenden Menschen und Spendenausgaben fuer alles ausserhalb der Afrikahilfe kundzutun.
Es geht Ihnen ja wie ich jetzt weiss nicht darum die Auswilderung der Loewenaeffchen zu kritisieren.
Sie haetten den gleichen Leserbrief auch geschriebn, wenn der Artikel sich um die Rettung des Regenwaldes im
Amazonsgebiet gedreht haette.


Zum Schluss moechte ich Ihnen noch etwas dummes sagen.
Jede Webseite hat ein Impressum, wo man die Postanschrift und emailadresse des Verfassers findet,
so auch die Seite von digitaltom. Herr DigitalTom hat keineswegs eine besondere Aversion gegen Ihre Person, nur weil
er seinen Namen nicht unter seinen Kommentar zu Ihrem Leserbrief schreibt. Und ich denke er hatte auch nicht die
Absicht unerkannt zu bleiben, weil man davon ausgehen kann, dass jeder weiss, wo man die Kontaktdaten des Postmasters findet. Wir sind noch nicht solange online, Herr Stroebele, oder wie?!


Antwort von Herrn S. nach dem Motto : wenn hirn keine argumente liefert
kann nur noch vater staat helfen, in dem fall die judikative

Hallo,

ich denke,
dass wir hier einen Rechtsanwalt einschalten. Sie haben ohne meine Zustimmung auch meinen Leserbrief veröffentlicht. Kein weiterer Kontakt gewünscht. Sie haben offensichtlich nicht begriffen, worum es geht. Meinungsfreiheit bedeutet nicht, dass man Menschen öffentlich beleidigen kann. Ich forsche nun meinerseits, wo ich Ihren Namen noch im Internet mit dubiosen "Kommentaren" finde und werde entsprechende rechtliche Schritte einleiten.

Mit der Internt-Plattform in Hamburg habe ich ebenfall bereits Kontakt
aufgenommen ....


VIELEN DANK HERR S DASS SIE DIESEN WEG GEHEN!!
ich denke das geld fuer den rechtsanwalt koennen sie sich sparen.
oder besser : nach afrika schicken.
aber nicht dass es mir einfallen wuerde die art und weise wie leute ihr geld ausgeben zu kritisieren, nein HERR S., dass ueberlasse ich andern Vollidioten wie Ihnen!


letzte antwort an herr s.
ich werde in den naechsten Tagen die ganzen emails
im netz veroeffentlichen. zusaetzlich habe ich vor die mails an die groessten verteiler in deutschland zu schicken,
wenn das technisch geht, was noch nicht geklaert ist

letzte antwort des Herrn S
mir sind ihre Beweggründe nicht ganz klar. Ist es wirklich ein schönes Hobby, aus langeweile anderen Menschen schaden zuzufügen? Gibt Ihnen das innere Befriedigung. Gibt es in ihrem Leben sonst nichts zu tun? Schade, ich habe jetzt sehr großes Mitleid mit Ihnen. Sie benötigen dringend Hilfe.



Bleibt nhur noch eins zu sagen:

WIR SEHEN UNS VOR GERICHT!

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Rang:
svenfranzisko



Beiträge: 777

Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Mo, 21 Aug 2006, 14:17
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Antworten mit Zitat

Und mit sowas muss sich die Deutsche Rechtsprechung dann rumschlagen, weil zwei große Kinder Recht haben wollen.

Armes Deutschland....

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boris



Beiträge: 10136

Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: So, 27 Aug 2006, 18:30
Beitrag
Antworten mit Zitat

Mal sehen, ob sich hier einer meldet, um diese unlustige Kinderkacke zensieren zu lassen - der Name ist nachlässigerweise ja nicht überall entfernt worden ... achwas, schon genug Zeit damit verschwendet.

____________
beehave - home of humbug ... [we can't afford to be neutral]

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Private Nachricht senden Website dieses Benutzers besuchen Rang:godmode methusalem 3. platz professioneller Sportangler Profi-Winzer (7x Hamm) Arcade-Meister, Rang 16 rainbow-cup
Dr. Renz





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: So, 27 Aug 2006, 18:31
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