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Bram Stoker - Die sieben Finger des Todes
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boris



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Titel: Bram Stoker - Die sieben Finger des Todes
Verfasst am: Mo, 09 Sep 2019, 09:42
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Bram Stoker - Die sieben Finger des Todes

Story: Ein junger Anwalt wird mitten in der Nacht von einer Frau zur Hilfe gerufen. Ihr Vater wurde in der Nacht überfallen und liegt schwer verletzt in seinem Zimmer. Die Umstände sind mysteriös, ebenso das Schreiben des Vaters, das gefunden wird und darauf hinweist, dass er mit einem Vorfall dieser Art gerechnet zu haben scheint. Es werden Scotland Yard und ein Arzt hinzugezogen, Nachtwachen übernommen und Anhaltspunkte gefunden, dass die Beschäftigung des Vaters mit Ägyptologie und insbesondere einer Mumie eine Rolle spielen.

Die vollständige Geschichte kann man sich bei wikipedia (englisch) durchlesen, ich habe das Buch nicht bis zum Ende gelesen. Sprachlich kommt die Klasse von "Dracula" nur selten heraus, zu selten gibt es ein paar tolle Sätze (z.B. "Das Licht war ganz heruntergedreht und wirkte unter der grünbeschirmten Lampe eher als Unterbrechung der Dunkelheit denn als Lichtquelle.", "Doch dieser zielstrebige, beherrschende Mann, der da vor uns lag, eingehüllt in einen undurchdringlichen Schlaf, hatte etwas vom Pathos einer großen Ruine an sich." oder "Die unterdrückte Erregung in ihrer Frage war der Verzweiflung verwandt." habe ich mir notiert). Der Rest ist sehr, sehr behäbig und langsam (um nicht zu sagen: langweilig) erzählt, endlose Gespräche und Mutmaßungen machen die Stimmung, die in spannenden Momenten wirklich gut gemacht ist, so schnell wieder zunichte.
Noch ein kleiner Dämpfer: Inhaltlich muss man über ein paar seltsame Äußerungen, die heute sofort als frauenfeindlich, andere hingegen sogar als latent rassistisch aufgefasst würden, angesichts des Erscheinungsjahres (1903) wohl hinwegsehen, ein schaler Geschmack bleibt jedoch.

Alles in allem war es nicht mein Fall, die potentielle Spannung wurde viel zu leichtfertig verschenkt.


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