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[TXT] Crackory - Gin Saga 1
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Der Archivar



Beiträge: 160

Titel: [TXT] Crackory - Gin Saga 1
Verfasst am: Mo, 04 Apr 2011, 17:07
Beitrag
Antworten mit Zitat

Autor: Crackory
Datum: 1991

[code:1:bffe27d92e](c) CRACKORY
Titel: GIN_SAGA_1

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Crackory auf heißer Spur - Märchen IV - (c) 1991 by CRACKORY:MILKA;PCNet
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Diese Geschichte beruht auf frei erfundenen Begebenheiten, die sich nie
und nimmer abgespielt haben können. Um Nachahmer zu vermeiden und die
möglicherweise vorhandenen Parallelen zu ähnlichen frei erfundenen
Geschichten zu verschleiern, wurde die Handlung in einen anderen Zeit-
Raum und in ein anderes, weit entferntes Königreich verlegt. Es
versteht sich daher von selbst, daß die in dieser frei erfundenen
Geschichte vorkommenden Namen, Orte, Ämter, Behörden, Bekannten und
Unbekannten und alle sonstigen geistlichen oder weltlichen Institutionen
zwar ihre richtigen Bezeichnungen tragen, jedoch niemals mit den folgen-
den Geschehnissen befaßt gewesen sind. In diesem Zusammenhang stellen
ihre Vertreter ausnahmslos reine Produkte der Phantasie des Verfassers,
eures Erzählers dar. Gesetze, Paragraphen, Zitate etc. sind soweit
verfremdet worden, daß niemand den tatsächlichen Sinn zu begreifen
vermag. Ergo lohnt es nicht im geringsten diese Story zu lesen, denn
nicht mal der Verfasser weiß so recht, ob er überhaupt auf den Titel
der Geschichte Rücksicht nimmt. Möglicherweise kommen wir schon recht
bald zum Lieblingsthema des Autors : Hexen, Knarzen, Gnomen und wie
man daraus Vogelscheuchen bastelt... Aber nun wollen wir der langen Rede
kurzer Sinn bestätigen, es geht los!

Es ist nichts so leicht, als das es nicht zur Qual werden könnte, wenn
man es aus einer Pflicht heraus tut. \"Wie wahr\", sagte der alte Meister
und winkte Crackory an den großen Tisch. \"Sieh her.. hier liegen drei
Gegenstände auf dem Tisch. Zwei davon sollst du an dich nehmen und in
der folgenden Geschichte einbauen. Aber wähle gut, Crackory denn der
gesamte Ablauf der gesamten Geschichte hängt von Deiner Wahl ab !\"
Crackory griff spontan zu und nahm sich zwei der dort angebotenen
Gegenstände an sich. Es waren eine Flasche Tonic Water und ein 10er
Pack Kondome. \"Eine gute Wahl\", sprach der alte Meister und schlufte
zum Kamin um es sich in einem alten Schaukelstuhl gemütlich zu machen.
\"Nun beginne mit deiner Geschichte und denke immerzu daran, daß hier
auch Leser Zugriff haben, die unter 18 Jahre alt sind !!!\"
\"Mist !\", sprach der Autor und verließ den Raum so, wie er auch
gekommen war - auf allen Vieren.

Nun war es soweit, der Autor hatte drei Punkte, die am Gelingen dieser
neuen Geschichte maßgeblich beteiligt waren. 1. eine Flasche Tonic
Water, 2. ein 10er Pack Kondome und 3. eine Flasche Gordon\'s Dry Gin,
die der Autor zufällig in seiner Bar fand und sogleich auf den Tisch
stellte. Doch als er sich diese drei Sachen genauer betrachtete, kam
ihm (dem Autor) die Erkenntnis, daß er nicht alle drei benutzen konnte,
denn wenn er den Gin und das Tonic Water benutzte, konnte er mit den
Komdomen nicht mehr viel anfangen.. nicht viel anders sah es mit dem
Tonic und den Kondomen aus, denn wenn es ihm gelingen sollte diese
Gegenstände in seine Geschichte einzubauen, würde er am Ende kaum mehr
die Kraft haben die Gin-Flasche zu öffnen und damit wären wir dann bei
der Entscheidenen Frage - was läßt der Autor weg... ??

Die Zeit vergeht und der Autor - Euer Erzähler - überlegt verzweifelt,
wie es nun weitergehen soll. Einsam und allein gelassen, mit diesem
gar großen Problem nimmt er ein leeres Glas, füllt es zu 3/4 mit Tonic
und 1/4 Komdomen.. halt nein - natürlich Gin. Ein zaghafter Schluck..
Noch immer keine Lösung in Sicht. Das Glas leert sich wie von selbst
und der Autor weiß noch immer nicht wohin ihn der Editor teibt.

Etwa 6 Gläser später kommt die Erleuchtung über den Schreiber dieser
Zeilen und er beschließt die Story ganz und gar ohne diese Hilfsmittel
zu schreiben - Ohhh! Schade..... Gell ?

Das Märchen von der kleinen Gänseblume....


Erschrocken was ? Nein - so einfach wollen wir es uns ja nun doch nicht
machen und darum behalten wir es uns vor zumindest die Komdome in die
Geschichte einzubauen.
Aber ganz ehrlich gesagt hat Euer Erzähler jetzt überhaupt keine Lust
weiter um den heißen Brei zu reden und nimmt darum den 10er Pack mit
und zieht sich seine Jacke an um hinaus zu gehen - hinaus in ein neues
Abenteuer, von dem ich wohl bald zu berichten und zu beichten weiß..
Nicht traurig sein - wird ja bald was davon zu lesen sein.. bis dahin
macht brav eure Up- und Downloads.. ok ?

Nun stellen sich ein paar Fragen :

* Was wird Crackory erleben ?
* Und was wird er darüber berichten ?
* Wird er überhaupt etwas davon erzählen ?
* Wenn ja - warum ?
* Was ist mit den Komdomen ?
* ...und dem Gin ?
* Werden wir es je erfahren ?

Wenn es auf diese Frage überhaupt eine Antwort gibt, dann hier in diesem
Brett und in baldiger Zukunft.
II. Paranoischer Congress in der MILKA / Querschläger und andere Schwach
heiten vom Propheten, Zauberer..von Chick.........

(c) CRACKORY
Titel : GIN_SAGA_2

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Crackory auf heißer Spur - Märchen IV/PART 2 - (c) 1991 by MILKA & ME!
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Es war eine rabenschwarze Nacht. In einem kleinen Kämmerlein saß noch
immer der Schreiber dieser Zeilen und zerbrach sich den Kopf darüber,
wie er die schwierige Aufgabe lösen könne ein Flasche Tonic Water und
einen 10er Pack Kondome in ein Märchen einzubauen. Er kam einfach zu
keiner Lösung. Aber das war ja auch nicht schlecht, denn bewies es
nicht zu gut, daß sich der Autor recht große Mühe machen wollte bei
seinem Versuch die Narren und sterblichen Wesen zu unterhalten ?

Langsam erwachte der neue Tag und kühles Nordlicht schimmerte durch die
Fenster in die Schlaf- und Arbeitsräume des kleinen Magiers. Er
streckte sich, stand zerknirscht von seinem Stuhl auf und ging mit
schleppendem Schritt in die Küche um sein Frühstück vorzubereiten. Ein
paar Scheiben Toast, Schinken, Käse, Rührei, Marmelade, Wurst, Kaffee,
Tee.. nein danach war ihm nun überhaupt nicht. Es sollte schon was
ganz besonderes sein, also ging er ins Bad, duschte sich lange und
sehr heiß, um sich dann anzukleiden und alsdann zu seinem treuen Pferd
zu gehen, auf das es ihn in weite Fernen tragen möge.. totaler Unfug !

Natürlich ging der Magier zu seinem KFZ hopste hinein, drehte den
Zündschlüssel und....der Wagen sprang sofort an (gewonnen!). Mit
elegantem Schwung legte der kleine Magier den Rückwärtsgang ein und
wollte soeben aus der Parklücke in den endlosen Bandwurm des
allmorgendlichen Berufsverkehrs stoßen (es war Sonntag), als ihm ein
Gedanke durch den Kopf schoß. \"Mist - die Papiere!\", dachte er und das
schnurren des Motors verstummte. Leider mußten auch Prinzen und Magier
stets ihre Papiere bei sich tragen um dem gefährlichen Raubritter
keinen Anlaß zu geben Wegezoll zu verlangen. Also ging der Magier
wieder in sein Schloß, wühlte in seinem roten Samtmantel und fand auch
sehr rasch, was er suchte : Kfz-Schein, Führerschein, Taufschein,
Trauschein, Geldschein, Angelschein, Flugschein, Segelschein... und
noch vieles andere mehr. Und ganz wichtig - auf dem Schreibtisch lag
noch immer der 10er Pack.
Der Magier - nun mit allem notwendigen ausgestattet, was ein Bürger
dieses, unseres Landes zum freien Bewegen benötigt - wiederholte den
Versucht mit dem Stahlroß in den fliessenden Verkehr einzufädeln und
es gelang auf Anhieb. Er fuhr auf\'s geradewohl der Sonne entgegen -
also Richtung Westen ?! Über Stock und Stein, auf die BAB (Baustelle
An Baustelle) in Fahrtrichtung Belgien usw.
Nun war es eine recht lange Fahrt und unterwegs hatte der Magier auf
einmal unglaublichen Hunger. Auf einer Raststätte labte er sich an
köstlichen Speisen und Getränken (Käsebrot und löslicher Kaffee) und
dann setzte der seine Reise fort. Es dauerte wieder einige Zeit und
die Grenze war in Sicht - nein nicht die Landesgrenze, sondern die
Grenze des Autors weiterhin solchen langweiligen Kram in den Editor zu
tippen, also entschloß er sich zu einer drastische Kürzung der
Reisebeschreibung und schon sind wir mitten im Ausland.

Was heißt überhaupt Ausland - überall lungerten Deutsche Landsmänner
(und Frauen..stöhn) herum und quackelten wirr umher. Tabak kaufen,
Fotos machen, wandern, essen, trinken.. ach was sind diese Menschen
doch simpel in ihrer Art. Als ob man Wiener Schnitzel mit Pommes nicht
auch in Cologne essen könnte und Fotos von den Kindern wie sie
\"sitzen\", \"stehen\", \"winken\", \"gehen\".. naja tolle Motive für die
knipsgeilen Touristen und der kleine Magier mitten unter ihnen.

Es war nicht gerade das, was sich der Autor dieser frei erfundenen
Geschichte erhofft hatte und so setzte er seine Reise fort um an die
Küste zu kommen. Atlantik - meterhohe Wellen, planschende Menschen,
Schmutz, Öl, Treibgut.. naja das war\'s ja nun auch nicht - also ging
die Reise weiter nach Süden zu den Franzosen. An der Grenze wurde der
Magier angehalten und ein Zöllner sprach im gebrochenen Deutsch :
ALKOOL, SIGARETT, PORNOGRAFIQUE MATERIAL, DROGEN ? und schaute den
Magier fragend an. \"Hmm ich nehme Pornohefte und Zigaretten..was
kostet es denn ?\", säuselte der Erzähler und blickte den Uniformträger
schelmisch an. Dieser blickte etwas erstaunt und ließ den Magier
letztendlich weiterfahren.
Frankreich - Oh du wunderbares Frankreich... Frauen, Baguettes,
Pizza..Unfug.., Wein, Essen, Trinken, Schlafen.. eben einfach der
totale Genuß. Aber zuvor mußte auch der Magier aller Magier seine
Taler gegen die heimischen Francs tauschen. In der nahe am
Grenzposten gelegenen Wechselstube bekam der Erzähler dieser
Geschichte doch wahrhaftig 22 Französische Geldscheine für seine nur 6
deutschen Geldlappen. \"Kein schlechter Tausch\", dachte der Magier noch
und stieg wieder in das Auto und dann auch in die Geschichte ein.

Wohin könnte eine Reise in Frankreich schon führen - na ? - richtig in
die beliebte Stadt an der Seine - Nevers ! Zugegeben, es war wohl doch
nicht an diesem Bach der auch rein zufällig durch Paris fließt, aber
die Stadt Nevers war tatsächlich das Ziel unseres Helden. Vor vielen
Jahren hatte er ein paar Leute aus diesem kleinen Städtchen
kennengelernt und seit dem zog es ihn ab und zu in diese Gegend. Das
schöne hier war, es liefen kaum Touristen in der Gegend rum, denn
soviele Sehenswürdigkeiten gab es in dieser Landschaft zum Glück auch
nicht. Da war auch schon das Haus in dem die Freunde des Magiers
lebten. Ein rotes Ziegeldach, ein kleiner Brunnen und ein kleiner
Kräutergarten hinter dem Haus. Vor der Türe saß in einem Schaukelstuhl
Adree und in einer Hängematte nur wenige Schritte weiter lag Mariska
(98-67-92).
Mariska war die einzige Attraktion in dieser kleinen Stadt. Weniger
wegen ihrer Abmessungen und auch nicht weil sie wegen ihrer Herkunft
eine wahrhaft braune Schönheit war (ihr Vater kam aus Java, die Mutter
aus Surinam), sondern weil Mariska Sommer wie Winter mit ihrem Kajak
in der nahen Loire rumpaddelte. Dabei machte sie immer eine gute
Figur, denn bei Wettbewerben hatte sich Mariska stets einen der
obersten Ränge erkämpfen können. Ein klassischer Beweiß, das Schönheit
und Geist sich nicht unbedingt ausschließen müssen. Unnötig zu sagen,
das Mariska ebenso wie die anderen Bewohner des Hauses Studierte.

Andree erblickte den Autor dieser Zeilen zuerst und rief entzückt
\"Leverkus - allo\", und Mariska blinzelte mir zu \"Ay DC\" entfuhr es ihr
und sie schwang sich aus der Hängematte. Adree in seiner Art einzig,
kam auf mich zu und empfing den Magier mit einer herzlichen Umarmung
(Kuss auf die Wange).
Dann kam die zauberhafte Mariska und tat es ihm gleich. \"wie lange
bist du bei uns\", fragte sie leise.. (Der Magier griff in seine
Tasche, fühlte dort etwas hartes und identifizierte es als 10er Pack
Kondome), \"Ich denke so 2 Tage\", sprach der Magier und ergänzte
\"..dann muß ich erstmal wieder in die Stadt runter und ein paar Dinge
kaufen...\" \"Bien\", rief Adree. \"Wir wollen die anderen _olen und
gemeinsam essen, Mariska wird sich um dir kümmern.\" und er verschwand
hinter dem _aus.
Es war sehr warm an diesem Tag und Mariska - sonst wäre sie keine Frau
- hatte sich sehr luftig angezogen. Ein viel zu großes Herrenhemd,
knappe Shorts, Barfuß. Hier in Nevers war es viel wärmer als Zuhause
in der kölner Tiefebene. \"Komm DC _ilf mir bei die Wäsche ein_olen\",
schnurrte Mariska und zog mich mit zum Garten, wo auf einer endlosen
Wäscheleine gar aufregende Wäschestücke hingen. Zur Zeit schien sie
auf Schwarz-Weiß zu stehen, denn alle Dinge die dort auf der Leine
hingen waren schwarz oder weiß. Ich stellte fest, daß dort keine BHs
hingen, das ließ tief blicken. Nur T-Shirts (sehr knappe) und Shorts,
ein schwarzer Kimono und diverse Hemden, Strümpfe etc.
Der Wäschekorb war bald bis zum Rand gefüllt und wir schleppten die
Klamotten ins Haus, wo ich noch beim einräumen behilflich sein durfte.
In der großen Schublade der Kommode, in der Mariska mich rein zufällig
die Shirts einräumen ließ, erblickte der gar erstaunte Magier ein paar
Kleidungsstücke aus Leder (peitsch mich!) und bemerkte das
geheimnisvolle Grinsen von Mariska.
Im Haus wurde es lauter - das bedeutete, es war Mittagszeit. Aus allen
Richtungen strömten die alt-bekannten Gesichter zusammen. Endlich
saßen alle gemeinsam am Tisch und nach der Begrüßung reichte man sich
Brot, Weinflaschen und Gläser hin und her, bis jeder versorgt war.
Andree berichtete, daß er einen neuen Brunnen bauen wollte, Colleen war
wieder mal unglücklich in einen Professor verliebt, Jean Luck hatte
endlich seinen Volxwagen Cabiro ans laufen gebracht und der Magier
erzählte von Zu_ause, wie es in Cologne und Leverkusen so lief. Die
gesellige Runde witzelte noch über die merkwürdige Erscheinung des
Fahrzeugs, mit dem der Autor angereist war. Weiß mit vielen blauen
Streifen, ein auffälliges Firmenlogo.. und ein Diesel. \"Das ist ein
Sparbüchse\", bemerkte Andree. \"Eine suesse Auto\", rief Mariska. Colleen
meckerte \"Auto, Auto _abt i_r anderes in Kopf als nur Auto ?\" Die Runde
schwieg, denn wenn Colleen in dieser Stimmung war, sollte man die
besser nicht reizen. Das Essen war übrigens ausgezeichnet. Jean hatte
auf dem Markt frische Flußkrebse gekauft, Andree im Garten einige
Kräuter geflückt und die beiden hatten sich für einige Zeit in der
Küche verschanzt um ein festliches Essen zu bereiten. Allgemein ließ es
sich hier gut leben aber mit etwas Fantasie konnte man auch für wenig
Geld ein wahrhaft königliches Mahl zaubern.
Nach dem Essen fragte jeder den Zauberer, ob es denn auch geschmeckt
habe und ob er Zuhause sowas bekommen könne. Natürlich konnte es diese
Frage nur verneinen und das machte die Köche sehr stolz. Tja - der
Magier befand sich nunmal in einem Land, in dem die Esskultur ganz hoch
oben stand. Es gab nur einige wenige Dinge, die immer aktuell waren.
Essen, Trinken und Schlafen (wer mit wem, wird sich möglicherweise im
nächsten Teil dieser Geschichte feststellen lassen).
Bis dahin hält der Magier und Erzähler dieser Geschichte einen
ausgedehnten Mittagsschlaf.. mal sehen, wer ihn weckt ;-)


* und noch immer schleppt der Magier den 10er Pack mit sich rum.
* Was ist aus dem Gin geworden ?
* Wie war das mit den Lederklamotten in Mariskas Kommode ?


Weiter geht\'s in Kürze wenn es wieder heißt :

Crackory auf heißer Spur!
* Märchen IV / Part 3
* frei erfundene Geschichten (?)

(c) CRACKORY
Titel : GIN_SAGA_3


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Crackory auf heißer Spur - Märchen IV/PART 3 - (c) 1991 - 02.jun.1991
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Jede Reise hat bekanntlich einen Anfang und ebenso auch ein Ende und
über solche völlig banale Dinge zu schreiben käme dem Verfasser dieser
Zeilen niemals in den Sinn. Statt dessen wird sofort weitergezaubert
und wir tauschen unseren grauen Alltag mit der schillernden und bunten
Welt der Sagen und Legenden.
Wir erinnern uns, der Autor sank in einen tiefen \"Mittags\"Schlaf und
träumte von Äpfeln, Pfeffernüssen und dem Weihnachtsmann. Langsam kam
wieder Leben in seinen Body und er blinzelte um seine Umwelt so langsam
wieder kennenzulernen. Aber was musste er dort erblicken - auf einem
Tisch nicht weit von ihm stand eine Flasche Gin und eine Flasche Tonic.
Nein - nicht einfach nur 2 Flaschen, es waren leere Flaschen und es
schien als wäre der Erzähler der Verursacher dieses Wunders gewesen.
Ein gequältes Grinsen huschte über sein Gesicht und er dachte noch im
Stillen : Toll - jetzt muss ich den dusseligen Lesern nicht erst Kilo-
byte um Kilobyte um die Ohren schlagen um zu erklären wo der Alkohol
geblieben ist. Ist halt verdunstet...

Aber auch die Kondome waren verschwunden, und als er sich seine Finger
betrachtete musste er trotz der Müdigkeit die noch immer in seinen
Knochen steckte herzhaft lachen. 10 Finger hat der Mensch.. 11 haben
tät.. auffallen würd... Über jeden der 10 Finger des Scheibers dieser
sinnlosen Zeilen war ein Kondom gestülpt und so langsam kam die Erinner-
ung an die vergangene Nacht zurück. Der Autor und Erfinder dieser
Geschichte war garnicht in Belgien, Frankreich, Nevers gewesen, sondern
auf diesem Volx-Fest in Leverkusen. Livemusik, Flohmarkt, Bier- und
vor allem jede Menge Fressbuden. Mit ein paar Bekannten schlenderte er
durch die Menschenmenge, hob ab und an mal die Beine in die Höhe um die
Strömungsgeschwindigkeit zu überprüfen und ließ die Eindrücke auf sich
wirken. Es war schon recht nett und\'s gab gar viele verschiedene Bier-
sorten. Trotzdem beließen wir es in der kleinen Gruppe bei 2 Bierchen.
Einmal eines der hier gebräuchlichen Nahrungsmittel Kölsch und zum
zweiten ein Weizenbierchen. Die beiden Damen in unserer kleinen Gruppe
zog es nun zur nahegelegenden Kirmes. Beide waren beseelt von dem
Gedanken Karussel zu fahren..mhh oder zu fliegen ? Auf jeden Fall ging
es nun ein paar hundert Meter durch blöde grinsende Menschenmassen in
Richtung Marktplatz, wo die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften für
Gaudi sorgten. Die Mädels zog es zu einem Riesenquirl, der die Gäste
in eine Höhe von ca. 10-15 Metern schraubte. Nachdem klargestellt war,
wer mit wem und auf welcher Seite (innen / aussen) fährt, bestiegen wir
dieses Metallmonster um und etwas schleudern zu lassen. Die Maus, die
bei mir in der Gondel saß lachte ab und zu, aus welchem Grund weiß ich
natürlich nicht, aber es war schon so daß die Spaß an dieser Dreherei
hatte. Ich selber versuchte mit den Füßen die Baumwipfel zu erreichen
und rutschte daher immer tiefer in oder besser aus dem Sitz. Als ich
meine Mitreisende fragte ob wir nicht mal den Sichereitsbügel der
Gondel öffnen sollten, damit ich besser an die Baumspitzen käme, war
die Fahrt auch schon fast vorbei. Die Hydraulik senkte den Riesenquirl
immer tiefer und dann war es auch unwiderbringlich vorbei mit dem
Herumschleudern. Aufrechten Gangs verließen wir die Plattform und die
Damen hatten ein neues Subjekt der Begierde. Die Raupe.. Nix wie hin!
Gruppen bekommen immer Sondertarife und so auch hier. Nachdem wir erst
einmal im Tunnel dem schnellen Treiben zuschauten und uns ein Bild von
dem zu machen versuchten, was uns da erwaertet stiegen wir endlich in
die Wagen (ich saß mit Begleitung in Nr.5 !!). Und schon drehte sich
die Raupe..langsam..immer weiter.. und hielt an. Neue Gäste stiegen zu
und wir saßen im Rampenlicht.. Jubelgesänge wie von den himmlischen
Herscharen erklangen als es dann endlich losging und die Raupe immer
schneller wurde. Nein es war mehr ein kreischen und gröhlen der Kid\'s
die sonst nur mit dem Fahrrad ca. 6-30 KM/h erreichten und nun garnicht
fassen konnten, daß es noch etwas schnellers gab. Die Fliehkraft be-
gann zu wirken und meine Begleiterin rutschte wie von Geisterhand
geschoben immer mehr in meine Richtung. Wenn ich auch mit Nachdruck ;-)
darum bat, sie möge bitte auf ihrer Seite bleiben, so kann ich nicht
verleugnen das es natürlich das wichtigste bei einer solchen Raupe ist
seinen Schwächen nachzugeben und sich treiben zu lassen. Ihre Bedenken
mir möglicherweise das Becken zu zerquetschen konnte ich zersteuen denn
es war weniger unangenehm als man (frau) meinen sollte. Aber lassen wir
dies, denn die erotisierende Wirkung solcher Wäscheschleudern ist hin-
länglich bekannt. Aber auch dieser Spaß war nur von begrenzter Dauer
und wir schlufften wieder in den Park um einen kleinen Snack zu uns zu
nehmen. Garnicht so einfach bei den v ielen Fressbuden das richtige
Mahl zu finden. Ich kann mich noch wage erinnern das (und nun fallen
endlich ein paar Namen) Jola ein paar Bratkartoffeln, Mike eine kleine
Schale Räuberfleisch, Sandra Bratkartoffeln mit einer total leckeren
Kräutersauce und euer Erzähler einen Spießbraten verspeißte. Dies zu
vorgerückter Stunde und an einem Tisch der im dunklen Teil des Parkes
stand. War übrigens garnicht so einfach im dunklen immer seinen Mund
zu finden und ich will nicht wissen wer ab und zu meine Gabel geplündert
hatte ohne das ich er bemerkte. Nachdem wir uns ein wenig gestärkt
hatten ging es langsam dem Ende zu, denn den Damen wurde es doch lang-
sam etwas kühl. Wir bewegten uns also in Richtung Auto um dort mit
voll aufgedrehter Heizung den Abend mit der Heimreise zu beschließen.

Endlich - nach einem angenehmen Abend kamen wir am Ziel unserer Reise
an und wollten in gemütlicher Runde den Abend langsam ausklingen
lassen. Aber oh weh - und hier fängt die Geschichte dann wirklich an
abenteuerlich zu werden - Mike und Jola hatten keinen Hausschlüssel
bei. Naja was soll\'s. Jola klingelte, denn um die Zeit würde ja der
Sohn bestimmt noch vor der Flimmerkiste hocken. Nichts geschah. Sie
klingelte abermals und... wieder nichts.. Jetzt ging die Fete erst
richtig los. Kein Haustürschlüssel und der einzige, der die Möglich-
keit hätte die Türe zu öffnen, schlief tief und fest. Alle ver-
zweifelten Bemühungen die Aufmerksamkeit des Schlafenden auf die
frierenden Volxfestbesucher zu lenken scheiterten, denn bekanntlich
\"wer schläft sündigt nicht\". Mike und eurer Erzähler überlegten ob
es durch halsbrecherische Kletteraktionen möglich sein sollte ans
Dachfenster oder ans Wohnzimmerfenster zu kommen. Aber der Ver-
stand setzte sich durch und man schaute erst mal nach dem Keller-
fenster. Aber auch hier gab es aller Hoffnung zum Trotz keinen
Einstieg. Und die beiden Damen wurden müder und müder.. Es wurde
kälter und kälter. Der Verfasser schickte eines der Mädels erstmal
in sein Fahrzeug, denn es war absolut unnötig die ganze Zeit auf der
Straße zu stehen und sich dabei zu verkühlen. Mitternacht.. der Mond
é(û brach durch die einzige Wolke am Himmel und tauchte die Szene in ein
gespenstisches Licht. Und noch immer standen die Helden dieser Story
auf der Straße (wie ist das wenn man obdachlos ist..?). Der Autor war
nun festentschlossen zu handeln und bot S. aus L. an, die erstmal
nach Hause zu fahren. Müde war sie eh und so hüpfte man ins noch
einigermaßen warme Fahrzeug und braußte los. Über die Fahrt selber
gibt es nicht besonderes zu berichten, außer das sich der Erzähler
die Stecke recht gut eingeprägt hat. Einige Zeit später war er
dann auch wieder am Tatort und hatte es nicht versäumt 1. für
Zigaretten und 2. für ein Eis (Magnum - das Lieblingseis von Jola)
zu sorgen. Wenn es auch langsam lausig kühl wurde, so konnte ein
solches Eis die Zaubermaus über vieles hinwegtrösten. Mike und der
Autor dieser immernoch sehr wirren Geschichte versuchten es nun auf
die gute alte Tour - Gewalt. Mit beiden Beinen - auf dem Boden
sitzend drückte Mike so feste gegen das Kellerfenster, das es letzt-
endlich nachgeben mußte (der klügere gibt eben nach) und da war er..
Der Eingang !
Mike hangelte sich in den dunklen Keller und verschwand im dunklen
inneren des Hauses. Ich ging zum Fahrzeug zurück und setzte mich
zu Jola die unendlich müde und der ganzen Sache nun langsam über-
drüssig war. Die Zeit verging und nichts geschah. Dann endlich kam
der \"Einbrecher\" zurück und wußte zu berichten das es an einem
Schraubendreher gescheitert sei. Der Keller führte über eine
Holztreppe in den Hausflur. Witzig dabei war, das zwischen Keller
und Flur eine verschlossene Türe war und diese evtl. durch ab-
montieren der Beschläge zum Ziel führen könnte. Leider befand sich
das dafür nötige Werkzeug in der Wohnung und so wurde auch dieses
Unterfangen z ur interlektuellen Aufgabem die so manche kriminelle
Energie erforderte. Der Erzähler dieser Geschichte wurde also nun
in die aktive Phase einbezogen und stieg mit dem Verursacher in den
Keller. Aber weil jede Geschichte auch ihren erfundenen Teil hat,
beschloß der Verfasser dieser Geschichte die 10 Kondome (siehe auch
Märchen IV part I + II) über die Finger zu ziehen.
Nur ja keine Fingerabdrücke hinterlassen. Wir stiegen in die dunklen
Räume und standen dann endlich vor dem Übel. Die Türe war tatsächlich
verschlossen und die kläglichen Versuche sich über das abschrauben
der Beschläge Zutritt zum Hausflur zu verschaffen scheiterten leider
kläglich. Da hatte der Autor eine gute Idee, denn er erinnerte sich
schwach an seine Kindheit und an die Tricks wie man sich dem Stuben-
arrest entziehen konnte. Eine alte Zeitung unter dem Türspalt ge-
schoben und ein wenig Gefummel. So sollte es doch möglich sein an
den Schlüssel zu kommen, denn bekanntlich lassen sich Türen ja auch
ganz einfach mit einem Schlüssel öffnen. Mike war endlich erfolg-
reich. Der Schlüssel ließ sich aus dem Schloß drücken, fiel........
und landete auf der Zeitung. Freudestrahlend blickten wir und an und
ich zog die Zeitung langsam in den Kelleraufgang.
Da lag er.. ab ins Schloß damit und klickklack die Türe war auf.
Schnell in die Wohnung, Hausschlüssel holen, Haustüre öffnen, Jola
holen, hoch in Wohnung hinsetzen und den Sieg genießen. Nach einer
kurzen Reise in TradeWar und einer letzten Zigarette packte der Er-
zähler seinen LapTop sein PocketModem und verabschiedete sich.
Zuhause hopste er dann auch gleich ins Bett und schlief schnell ein.
Träumte noch ein wenig von Raupe fahren, Spießbraten essen, Kartenspiel
und Fingerabdrücken.. und das war\'s dann auch schon.

so geschehen in der Nacht vom 1. zum 2. juni 91


Wie bei jedem Teil der nunmehr 3 Parts von Crackory\'s Abenteuer stellen
sich am Ende wieder einige Fragen.....


* Was ist aus dem Gin geworden ? (wir erinnern uns an Teil I+II)

* Wie war das mit den Lederklamotten in Mariskas Kommode ? (II)

* Was hat es mit der Raupe auf dem Rummel auf sich ? (III)


Weiter geht\'s in Kürze wenn es wieder heißt :

Crackory auf heißer Spur!
* Märchen IV / Part 4
* frei erfundene Geschichten (?)

(c) CRACKORY
Titel : GIN_SAGA_4

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Crackory auf heißer Spur - Märchen IV/4 (c) 1991 by MILKA & ME
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Vorwort:

Aha... wieder Wochenende und es beginnt zu regnen. Vorab sei
bemerkt, das ich schon den ganzen Tag über arg im Streß war,
wenn also hier und da mal der Frust zum Vorschein kommt und ich
über den einen oder anderen Leser herfalle, ist das 1.
vollkommen gerechtfertigt (ihr labilen Schwämme) und 2. keine
Absicht (?)

Schurz beiseite - es gibt allerorts aufregende Dinge zu
beobachten und zu berichten. Eurer Erzähler hat sich dieser
Aufgabe gestellt und versucht permanent mit möglichst
ungenauen Beschreibungen die alltäglichen Dinge so zu
komplizieren, das es schon fast ein Abenteuer ist Morgens aus
dem Bett zu steigen. Selbst das Zähneputzen kann bei richtiger
Darstellung zum Ritual werden. Wir Götter leiden erheblich unter
dieser Standardisierung aller kleinen Dinge und Abläufe und wenn
im Office die Tipsen jeden Montag von ihren Abenteuern in der
Disco, von süßen, netten Typen und dem geplanten Urlaub
quackeln, erwächst im Verfasser und Erzähler dieser Zeilen der
Wunsch nach einem Gassenhauer bzw. Zweihänder (Anm.der Red.:
Gassenhauer o. Zweihänder = übergroßes Schwert, das aufgrund des
Gewichtes mit zwei Händen geführt wird. Wurde aus gegebenen
Anlaß schon mal benutzt um Hofnarren, Bauern und Fußvolk die
Köpfe vom Rumpf zu donnern; besonders beliebt war diese Waffe im
Mittelalter; heute wird sie nur selten eingesetzt (Leider!)).

Wohl an.. diese TipEx-Dohlen erzählen also fortwährend den
gleichen Schmäh und würde es ein Unsterblicher wie ich (Ein
Supervisor ist unsterblich! Novell User kennen sowas) die Damen
daran erinnern das sie doch erste letzte Woche das gleich
erzählt hätten...naja was sollte da schon rauskommen ausser
eine kreischende Bande Weiber die mit funkelnden Augen und
Kastrationsgelüssten nach einem geeignetem Wurfgeschoß suchen.

Weil aber in der heutigen Zeit in einem Büro kaum mehr ein
Schwamm oder ein paar Stücke Kreide aufzuteiben ist, weil nur
Bleistiftspitzer in den Schubladen zu finden sind und diese
immer Mangelware...; weil ich eh schneller die Officetüre
zuschlage als das zuletzt von mir gesprochene Wort benötigt um
die Ohren der Tipsen zu erreichen..naja darum ist es bis dato
noch zu keinem nennenswerten Zwischenfall gekommen.

Was erzähle ich hier - die Masse der Leser kennt diese Sache zu
Genüge und die Kids, die noch ihr Leben als Schüler fristen,
werden noch früh genug mit solchen Banalitäten konfrontiert.

Das war zwar ein sehr weit hergeholtes Vorwort, aber wird schon
keiner merken.. nicht wahr ? Los geht\'s :

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Die Personen und ihre Darsteller
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Crackory - der Magier der 5 Fliegen mit 4 Klappen schlägt.
Märchenerzähler, Lügner, Betrüger und Kinderschreck.
Prinz von Leverkusen und Weltreisender (New York,Rio
Tokio, Dresden, Köln), strahlender Held vieler
Geschichten, 1,82m Groß und ein entwaffnendes
lächeln das Frauenherzen höherschlagen läßt..

(Anm.der Red.: ja! vor Angst!). Kurzum in Crackory
manifestiert sich der höhere Mensch, der Überuser..
Und trotzdem ist das Kerlchen so bescheiden.. ;-)

Mike.....- Einer dieser Halbgötter, die sich den Luxus erlauben
eine neue Mailbox zu eröffnen und dann noch
unheimlich viel Zeit und Arbeit investieren um die
Netztransfers per Hand zu erledigen...die Nächte vor
dem Rechner zu hocken um evtl. auftretenden
Schwierigkeiten entschlossen entgegenzutreten.
Ein Sysop der noch für jeden Chat zu haben ist und
den läßtigen Usern die Wünsche vom Cursor abliest.

Ein Sysop mit gesundem Hang zum Größenwahn ( Box mit
232 Zugängen per Telefon, Datex, BTX, ISDN und
Standartbriefen, Gigabytes mit aktuellen
Informationen wie \"das Wetter heute.. gestern..
vorgestern..\", \"die Fernsehprogramme der letzten
Wochen\" oder \"die Lottozahlen der kommenden Ziehung\"

Kurzum ein Sysop, wie sie alle mal waren... die
Herren mit den großen Platten (das kann der geneigte
Leser nun verstehen wie er will..hehehe)

(Anm.d.Red.: das war schon zu viel Text für eine
Person..)

Leser....- Ein User wie DU! Kommt nichtsahnend in die Box und
und findet einen Neueintrag mit dem Namen dieses
Textes. Stolpert natürlich unversehens in das
entsprechende Brett und macht den unverzeihlichen
Fehler den Befehl <L>esen zu benutzen.
Nichtsahnend, das sein Zugriff auf diese
schwachsinnigen Texte protokolliert wird und zu
gegebenen Anlaß der Öffentlichkeit preisgegeben
wird. Mit voller Anschrift und Krankengeschichte.
Zur Krönung des Ganzen geht bei jedem Aufruf dieser
langatmigen Einleitung eine Lichterkette an, die der
Autor den Sysops der geschädigten Box um den Rechner
geschlungen hat.

--------------------------------------------------------------
Genug der schnöden Worte...
--------------------------------------------------------------

Es begab sich in der Nacht vom 6. zum 7. Juni im Jahre des
Herrn Eintausendneunhundertundeinzundneunzig, daß ein gewisser
Crackory sich in eine Leverkusener Mailbox einloggte um dort
dieses gewisse Spiel zu spielen. Aber nicht etwa das er mit
ehrenhaften Absichten kam, nein er wollte tatsächlich einen
anderen Mitspieler in den Abgrund stürzen. Mit entsprechenden
Umwegen und damit verbunden die Möglichkeit sich selber den
Sysoplevel zu verschaffen sollte es doch möglich sein an den
heißbegehrten Editor dieses Spieles zu kommen.

Gedacht - getan ­ ìNå ^ ü\'ler kam also mit entsprechendem
Kniff an Befehlslevel 9 und war nun in der Lage alle externen
Programme dieser Box zu starten. Leider schien es so, als wäre
gerade der GameEditor mangelhaft installiert, denn der Aufruf
zauberte nur einige Zeit einen dunklen Screen.. sonst nichts.

Wäre ja nicht das erste mal, das ein Sysop ein Programm nur von
der Console bedienen kann. Teils aus Unwissenheit wie die
Umlenkung auf die serielle Schnittstelle zu bewerkstelligen
ist, aber hier und da auch schon aus Berechnung. Welcher der
beiden Gründe in diesem unserem Falle vorlag vermag ich hier
nicht zu klären. Sei\'s drum es ging also nicht per Editor.

Naja.. wenn der Prophet nicht zum Brunnen geht..müssen wir eben
Eulen nach Athen tragen - oder sinngemäß : Es bieten sich immer
mehrere Möglichkeiten ans Ziel zu kommen.

Wer den höchsten Level hat, braucht sich seiner Privilegien
nicht zu schämen, also ab in den UserEditor und mal schauen
welches Passwort der betreffende Mitspieler hat, den es in den
Abgrund zu stoßen dem Erzähler beliebte.

Teilweise kam es zu recht merkwürdigen Übertragungsfehlern,
aber das Ziel wurde erreicht und nun konnte der Verfasser
dieser Zeilen und Urheber dieses schändlichen Treibens das
Pferd sozusagen \"von hinten\" aufzäumen.
Wenn man ein Schaf nicht zu greifen bekommt, muß man eben in
seine Haut schlüpfen (Wolf im Schafspelz) und es dazu bringen
das es sich selber der Wolle entledigt. Und so sollte es sein -
Amen.

Also Edit User : SCHAF.......... Passwort : STALL

der Rest sei dahingestellt.. wir hatten nun schon die
Eintrittskarte des Opfers. Nun flott ein RELOGIN unter oben
erspähten Account und ab ins Spiel.

Der Mond versteckte sich bei dieser Aktion hinter einer großen
Wolke und der Jäger konnte sich sicher sein zu dieser
nächtlichen Stunde in Ruhe die Grabstätte des Opfers zu
plündern. Wenn da nicht immer diese atmosphärischen Störungen
gewesen wären.. wie von Geisterhand verschwand immer kurz vorm
Ziel die Türe zum Erfolg vor des Meisters Augen. Aller guten
Dinge sind.. ein paar weitere Anläufe und immerzu im
entscheidenen Augenblick Übertragungsfehler. Einmal sogar so
heftig, das der Jäger aus dem Spiel förmlich hinauskatapultiert
wurde. Langsam keimte der Verdacht, daß es hier nicht mit
rechten Dingen zuging, aber weil sich bis zu diesem Zeitpunkt
nichts \"entscheidendes\" getan hatte, war euer Erzähler was die
Moral betrifft mit einem Bein auf der sicheren Seite, denn wer
bei einem solchen Delikt zuschaut und dem Täter nur ab und zu
ein weiches Kissen vor die Beine legt, kann nicht behaupten mit
dem Spielchen nicht einverstanden zu sein. Eine klare
Willensäußerung ist in solchem Fall eine Maßnahme die keine
Zweifel aufkommen läßt und dieses geschah eben nicht.... nur
immer diese merkwürdigen Störungen.

Der geneigte Leser wird es schon bemerkt haben, plötzlich
spielten hier nicht Wolf und Schaf, sondern zwei \"Gleiche\"
Artgenossen. Und das Spielchen hieß sinngemäß etwa wer hält
länger still ?!

Ich will jetzt nicht Byte um Byte zu euch jagen lassen um
immerfort von diesem Ping-Pong-Effekt zu berichten, darum
lassen wir es bei der Feststellung, daß :

1. dieses nicht näher genannte Mailboxprogramm eine Hintertüre
hat, die es Göttern ermöglichts als Gast zu kommen und als
König zu gehen.

2. dieses Spielchen (Türchen aufstoßen) nur dann funktioniert
wenn der Systembetreiber in seinem Bettchen liegt und
dieses weit genug vom Rechner entfernt ist.

3. das aufstoßen der Türe natürlich mit einiger Vorarbeit
verbunden ist, auf die ich hier nicht näher eingehen will
um die Einen zu schützen und Andere neugierig zu machen..
(Anm.d.Red.: der zur Tatzeit Anwesende sollte ebenso
schweigen..;-) )

4. der Verursacher dieses nächtlichen Türenknarrens aller
Wahrscheinlichkeit nach ein paar Punkte dafür einbüßen
ÿû mußte bzw. per göttlicher Anweisung auf Lev.1 gestoßen
wurde.. aber zu gegebener Zeit öffnen wir dann wieder eine
Türe an unserem Weihnachtskalender... <knarrrrrz>

12. in der Milka sowas natürlich nicht passiert, denn die ist
mit ihren 5 (fünf) Jahren schon zu alt für solche
Spielchen. Aber hier gibt es dafür anderes zu entdecken..

So - nun reicht es mir aber.. wollte nur kurz HALLO sagen und
mich auf spielerische Art abreagieren...

Nun stellen sich aber abermals einige Fragen...

* wo.. in welcher Mailbox ereignete sich diese Moritat ?

* welches phantasische Programm ist so sicher, das mit einer
Tarnkappe gar lustige Abenteuer in den unendliches Weiten
der Editoren erleben kann ?

* warum war diesmal nicht die Rede von GIN, Kondomen und
Knarzen...?

* wer will das überhaupt wissen..

Neue Schwachheiten und Märchen in Kürze hier !
wenn es schon wieder heißt :

CRACKORY auf heißer Spur
Märchen IV/5


(Anm.der Red.: alles erstunken und erlogen..der Typ hat
nicht mal ein Modem und pfeift die Msg. in die Mailbox..
aber wie macht er es mit dem Blocksatz ????)

(c) CRACKORY
Titel : GIN_SAGA_5

--------------------------------------------------------------
Crackory auf heißer Spur - Märchen IV/5 - (p) 22.06.1991-00:39
--------------------------------------------------------------

* Vorspiel..


\"Wie das eben so ist..\" sprach der kleine Knarz, als Crackory
ihn fragte wie es denn so sei. Mit eiligen und watschelnden
Schritten verschwand der lustige Geselle wieder in seiner Ecke
im finsteren Keller eures Erzählers. Eine erschöpfende
Auskunft, dachte Chick und ging mit gesenktem Haupt die steile
Treppe hinauf. Nein - das sollte doch nicht etwa wieder so ein
Tag werden, an dem nichts - aber auch garnichts geschieht ?
Wahrlich Brüder und Schwestern - ich sage euch - es gibt Tage
an denen die Sonne warm und hell scheint, aber trotzdem das
Herz eures Erzählers so schwer ist. Es gibt Tage, da ist keine
Wolke am Himmel zu sehen, aber der Verfasser dieser eurer
Zeilen verfinstert sein Gesicht als wäre er auf einer
Vorstandssitzung der Roten Funken KG oder anderer Jecken.
Ja... solche Tage gib es und sie geben den sonnigen, lustigen
Tagen die Türe in die Hand (Nicht weinen!)...

Aber dann gibt es ja wieder diese Lichtblicke im Leben eures
Erzählers, die allen Kummer vergessen machen - Wein, Weib und
Gesang. Zum ersten kann man getrost sagen, es war reichlich in
der letzten Zeit. Zu jedem Mahl den passenden Wein. Das
zweite.. mhh nun ja.. da schweigt sich der Autor wohl lieber
aus, denn wer weiß wer diese Zeilen am Ende zu lesen bekommt,
aber Musik ist im Leben eures Erzählers auch eines der
Wichtigsten überhaupt, denn nur böse Menschen haben keine
Lieder (Anm. der Red.: so sagen zumindest die Eingeborenen in
Neu Guinea und Umgebung...). Aber wie ich die geifernden Leser
dieser unserer Mailboxen und Netze kenne, erwartet man nun
schonungslos und offen den Götter-Report I über das unkeusche
und lasterhafte Leben von Chick, dem alten Märchenerzähler und
Frauenschänder.


* Zwischenspiel

------------> Mein Spellchecker hat übrigens zum Wort
Frauenschänder keine Alternative finden können,
aber daß ist nicht weiter verwunderlich wenn
mir dieses dusselige Programm als Alternative
zu Mailbox - Malibu oder Maiblume anbietet.
Aber zu diesem Thema wird sicherlich noch ein
Wort geschrieben werden.. ;-)
<------------- ...aber das ist eine andere Geschichte.


* weiter geht\'s

Ihr wollt also nun die schonungslose und packende Beichte von
dem, was so abgeht wenn die Weinbuddel entleert in der
Tischmitte gedreht wird um die ersten Pfänder einzusammeln.
Oder wollen wir hier einen kleinen Kurs veranstalten, in dem
haarklein berichtet wird, wie man (Mann) ein ganz normales
Kartenspiel so präpariert, daß die Damen beim Strip-Poker
komischerweise nie ein großes Blatt in die Finger bekommen und
folglich als erste das Fenster schließen, weil\'s eben langsam
kühl wird (lechtz).

Natürlich kann man solche Spielchen nicht mit jeder Dame
veranstalten und die Natur hat es zum Glück so eingerichtet,
daß die Damen, für die sich der Autor erwärmen könnte
zwar Karten spielen, aber weniger Pokern.. und überhaupt
schweift der Erzähler zu weit vom Thema ab.

Wir wollen nun alles zuvor gelesene total vergessen und
tauchen ein in die Welt der sagenhaften Abenteuer des Prinzen
Crackory, der mit seinem Raumschiff und 400 Knarze starke
Besatzung unterwegs ist um neue Galaxien, die Überfrau
(98-67-98) und unermeßliches Glück zu finden.


* JOI hat Geburtstag

Eigentlich fing der Abend ja recht harmlos an. JOI (Name von
der Red. geändert) hatte Geburtstag und einige lustige Leute
trafen sich zu Kaffee und Erdbeerkuchen bei ihr ein. So mehr
oder minder durch reine Arglosigkeit gesellte sich auch der
Verfasser dieser Zeilen zu jenen fröhlichen Menschen. Einige
in dieser Runde waren dem Autoren nicht bekannt und spielen
auch im Verlauf der Geschichte keine große Rolle.
Der Abend kam und die Gäste brachen so langsam aber sicher
auf. Endlich war der Abend da..die Gäste weg und nur noch die
härtesten Geburtstagsfeierer (tolles Wort) saßen - die letzten
Erdbeeren aus der Bowle fischend - am Tisch und erkannten, daß
der Abend zwar schon am Ende, aber die Nacht noch jung war.
Was macht eine kleine Gruppe bestehend aus zwei Damen und (it\'s
magic) zwei Herren, wenn mitten in der Woche und zu
vorgerückter Stunde die Vernunft Ausgang hat und die
Erdbeerbowle die Wirkung nicht verfehlt..?
Man geht ganz einfach gemeinsam zum Spanier !
Also taten wir dieses und hatten auch glücklicherweise recht
bald einen Tisch in einem der besten spanischen Restaurants in
Leverkusen. Die Stimmung war gut, es roch schon verführerisch
und die Speisekarte war einfach gut zu lesen. Allen anderen
Gelüsten zum Trotz beschloß ich mit ebenfalls
erdbeerbowlengeschädigten anderem männlichen Tischgesellen ein
bekanntes Pfannengericht zu bestellen, daß zum großen Teil aus
Reis und Meeresfrüchten bestand. Meine rechte Tischnachbarin
bestellte diese köstlichen Hummerkrabben (die natürlich auch in
eben genannten Gericht enthalten waren..) und JOI...oh Schande
- was war\'s noch gleich.. Steak?? Auf jeden Fall waren auf
JOI\'s Teller auch Bratkartoffeln - zumindest daran kann sich
der Verfasser dieser Zeilen erinnern.
Ich selber hatte auch noch eine Hühnerbrühe als Vorspeise, aber
das tangiert ja niemanden. Das Essen war - wie so ein Essen
sein sollte - lustig und man hatte sich viel zu erzählen (vor
allem über die Leute die sich sonst so in diesem Restaurant
aufhielten. Dann ging es zum gemütlichen Teil des Abends über
und der Tisch wurde etwas leerer. Zumindest so leer, daß Britta
(wir wollen meiner rechten Tischnachbarin endlich einen Namen
geben..) den Vorschlag machte, den eben erst gewonnenen freien
Platz zu nutzen um dort ein paar kleine Gläser aufzustellen.
Diese Gläser mußten ja nicht unbedingt leer sein und wenn dazu
ein Salzstreuer und je Glas eine Zitronenscheibe gereicht
werden weiß der aufmerksame Leser welchen Inhalt die kleinen
Pinne hatten (Anm. der Red.: dem Typen fällt wieder mal das
richtige Wort nicht ein - er meint wohl Täkquilia, Täkilla,
Teakwillja...ähm.)
So wurden also die ersten kleinen Gläschen geleert und dazu
kam jenes süffige Wein\'chen, dessen teuflische Wirkung vor
allem in dem darin enthaltenen Obst steckt. So alles in allem
waren wir vier recht fleißig und so klirrte es dann auch schon
mal, aber Glück und Glas - wie schnell bricht das. Ein Glas
D weniger sollte dem Inhabe2 ) dieses ungenannten spanischen
Restaurants nicht seinen Gewinn schmälern.
Ich war mit diesem unheimlichen einheimischen Schnaps nicht
sehr vertraut und selbst der Name war schon recht
außergewöhnlich darum wagte ich es Britta nach der Bezeichnung
für jenes Wässerchen zu fragen. Im Restaurant war es laut und
man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. Es ging etwa wie
folgt ab :

Chick : Wie heißt dieses Zeug - Tequila oder wie ??

Britta: WAS?????

Chick : Dieses Zeug..wie heiß das ??

Britta: WAS FÜR ZEUG ??

Chick : TEQUILA!!!

Britta: Tequila ??

Chick : Tequila !!!!

Britta: Tequila !!!!!!!!!!

Plötzlich stand der Ober an unserem Tisch und stellte zu den
leeren Tequilagläsern vier neue. Auf unsere erstaunten
Gesichter und die Frage wer denn die neue Lage bestellt habe
erwiderte er nichts, deutete auf mich und Britta und sagte
einfach nur \"Tequila\".. Nun gut - runter mit dem Zeug und da
bemerkte dann der erste (die erste) das man Tequila auf 1000
verschiedene Arten \"falsch\" trinken konnte. Um aber zu
demonstrieren wie man diesen Schnaps möglichst mit Stil in
sich hineinschüttet, mußte die ganze Gesellschaft wohl oder
über eine neue Lage ordern. Mike (und somit hat nun jeder der
Beteiligten einen Namen) kicherte schon etwas lauter und
selbst JOI konnte sich mancher Albernheit nicht erwehren. Naja
und Britta machte eh ihre Faxen und trug damit zu allgemeinen
Stimmung bei. Wie das nunmal mit alkoholischen Getränken so
ist, bekommt man immer mehr Spaß wenn die Schwellen und
Schranken (Anm. des ERzählers : früher wurde es Moral und
Anstand geheißen..) immer weniger zum Hindernis werden. Man
kommt sich näher (Verstandesmäßig) und ab einem gewissen
Level, wenn der IQ gleich der Außentemperatur ist, kann man
nur noch lachen, bezahlen und nach Hause gehen.

* the journey

Und so taten wir dann auch. Wir lachten - zahlten - verließen
das Restaurant und schlenderten durch eine menschenleere City.
Mike, durch den reichlichen Genuß von Reis ermuntert erblickte
ein hohes Etwas, in dem scheinbar Wasser enthalten war.
(Anm.des Verfassers : zu diesem Zeitpunkt hatte zahlreiche
Aussteller ebenso zahlreiche Buden und Stände aufgebaut, die
das gemeine Volk am kommenden Wochenende in die Stadt locken
sollten. So auch ein Tauchsportverein, dessen Anhänger
scheinbar großes Vergnügen dabei empfinden in einem Aquarium
herumzuplanschen und dem Pöbel durch große Bullaugen gaffen zu
lassen..)

Mike kletterte also lallend und kichernd auf besagten Turm,
rief \"Ey Wasser..\" und plantschte mit beiden Händen darin
herum. Aber das wurde recht bald langweilig und so begann auch
wieder sein Abstieg auf ebene Erde. Der Spaziergang ging
weiter und die ersten Regentropfen die auf unsere Häupter
prasselten bewirkten eine Beschleunigung unseres Gehtempos.
Ganz nebenbei fanden sich für die Damen auch noch ein paar
Blümchen, die M. aus dem nichts hervorzauberte und nachdem
jede beider Mädels die Blümchen am rechten Flecken hatte
(Anm.des Verfassers : hinter dem rechten Ohr
selbstverständlich) kamen wir dem Ziel dieser Wanderung
bedenklich nahe.

* Am Ziel (am Ziel?)

Endlich - wir hatten es geschafft und warfen uns regelrecht ins
Sofa bzw. in zugehörigen Sessel. Müde waren wir alle schon,
aber ein solcher Abend muß entsprechenden Ausklang finden und
so wurde noch etwas gequackelt und dann die Schlafstellen
verteilt. Ich muß gestehen das es mich ursprünglich nach Hause
zog, denn nichts ist für den Autor dieser Geschichte schlimmer
als einen solch angenehmen Abend regelrecht abzuschneiden
indem man einfach so und ohne Übergang die Augen schließt und
dann
(wie man im Kölner Raum so schön sagt) \"Woret dat!\".

* das Finale


Euer Erzähler hatte Glück und durfte feststellen, das es recht
angenehme gemeinsame Vorlieben gibt und wenn sich diese
Gemeinsamkeiten auf Materialien beziehen, in die man (Frau)
sich des Nachts einkuschelt, wird es Zeit die Geschichte bis
auf weiteres zu beenden.
Fest steht - der Verfasser begann den folgenden Tag als einen
der am Anfang der Geschichte beschriebenen sonnigen, lustigen
Tagen und war, trotzdem er nicht viel geschlafen hatte, recht
schnell wach und fit um neue Abenteuer zu erleben.

PS: Ein Schelm, der böses dabei denkt... aber erotisierend
war\'s schon.. ;-)

* Resümee

Mein Hausarzt würde nun empfehlen \"Abwarten und beobachten...\"
..tun wir dieses und harren der Dinge die da kommen..

In diesem Sinne..

Crackory - der Wilhelm Busch der Datenreisenden, die Gebrüder
Grimm beim NET-Report, Zauberer, Knarz und unverbesserlicher
Illusionist, Idealist und Individualist...

(c) CRACKORY
Titel : GIN_SAGA_6

----------------------------------------------------------
Crackory erzählt.. Märchen IV OUT.. Copyleft 1992..
----------------------------------------------------------


Nachdem ich jahrelang immerzu auf firmeneigenen Rechnern
schrieb und mich nicht dazu aufraffen konnte mal ein paar
Deutschmarks in ein brauchbares System zu investieren,
ist es nun vollbracht. Chick hat sich finanziell ruiniert
und schwebt in höheren Kreisen.
Nein - kein 486er.. es ist nur ein 386er und nicht mal
einer der schnellsten, aber zum schreiben und Bildchen
malen reicht es auf jeden Fall aus.
Logischerweise steht hier in meinem kleinen Kämmerlein
nun auch der passende Multiscan Monitor der sich von
einer kleinen 1Mbyte VGA verwöhnen läßt.
Tja - und auf der Platte sind gut und gerne noch 30 Mbyte
frei, also reichlich Platz für Märchen, Lügengeschichten
und allerei nette Texte.
Und Texte schreiben ist allemale einfacher als
Programmieren. Da fällt mir mein kläglicher Versuch ein,
mich an der Erstellung eines Übersetzungsprogrammes zu
erproben. Ein paar Pascalbröckchen zum Teil durch
schmerzhafte Selbstversuche zu vollen Blüte gebracht und
dazu ein paar Programmteile, die ich erfolgreich aus
kommerzieller Software isolieren konnte und zu guter
letzt noch ein nettes Titelbild.
Nachdem es endlich funktionierte und das Programm
tatsächlich in der Lage war zwei verschiedene Dateien
gleichzeitig zu bearbeiten und dann auch noch die jeweils
richtigen Begriffe zuzuordnen stand der Meister vor einem
weiteren Problem.. wie lange brauche ich um ein
brauchbares Wörterbuch einzugeben ?
Es lag auf der Hand, daß hierzu 300 Wörter nicht
ausreichen würden, also bekamen einige Freundinnen,
Freunde und Bekannte Hausaufgaben und durften eine Woche
lang jeden Tag ein paar Hundert Vokabeln eingeben.
Und so geschah es dann auch. Endlich war der große Tag
gekommen dieses grandiose Machwerk zu erproben. Zuvor noch
dieses kleine Problem aus vielen kleinen ASCII Dateien
eine große ASCII Datei zu machen, aber auch dies war
innerhalb von Stunden erledigt. Aber jetzt... Probelauf
des Oversetzungsprogrammes.

Schnief.... zum ersten mal seit meiner Schulzeit werde ich
wieder an die Grammatik erinnert und ich muß erkennen daß
die deutsche Sprache eine der schlimmsten ist.
Mhh....man könnte auch sagen, daß die englische Sprache
etwas einfacher strukturiert ist. Auf jeden Fall ist der
Versuch ein funktionierendes Programm zu schreiben
gescheitert. Das Ergebnis war in etwa wie folgt :

\"Das Archiv möchte willens sein die File Hülle zu
benennen\"

\"...wenn ist Ihr persönlichen Computer ein 386 sie wollen
sein benutzen der Schalter der oben Seite\"

\"...in Ihr persönlichen Computer willens sein ein Sockel
für ein 80387...\"

Wer soll aus diesen Fetzen noch schlau werden. Ich laß es
lieber sein und male ein paar Bildchen oder lasse den
Sequenzer ein kleinen Liedchen trällern.
Oder noch besser eine nette kleine Geschichte in den
Editor tippen. Zu erzählen gibt es bekanntlich immer
etwas, man muß sich nur die Mühe machen und den Stoff
etwas verfremden um auch ganz alltägliche Geschehnisse zu
wahren Abenteuern werden zu lassen. Wenn dann auch noch
ein paar Feen, Prinzen und / oder Knarze durch die
Landschaft sausen, ist doch alles in bester Ordnung -
oder nicht ?
Immerhin.. wie leben noch alle und haben die schrillen
Tage hinter uns gebracht. Übrigens war mein
Weihnachtsfest in diesem Jahr (in handfesten Zahlen
ausgedrückt) DM -178.50 ! Also mehr Ausgaben als
Einnahmen. Was soll\'s, wenigstens gab es an diesen
festlichen Tagen wieder reichlich Gaumenfreuden und gar
eine Einladung zum Essen. Daß so ein rechter Schelm, wie
ich es bin, sich so etwas nie und nimmer entgehen läßt
ist ja klar und es gibt bekanntlich keinen Augenblick im
Leben wo man besser sehen kann mit wem man es zu tun hat
(frei nach dem Motto \"Du bist.. was du frißt..\" oder
besser \"..wie du Ißt\"), als bei Tisch. Ausserdem kann man
\'zu Tisch\' so herrlich Konversation betreiben..:

Moni : \"ich probier jetzt mal das Gemüse..das ist gesund!\"

Chick: \"..die Dosis macht da Gift!\"

Uli : \"ja Moni..probier und wenn es schmeckt nehmen sich
die anderen auch etwas.. wie so ein Vorkoster..\"

Chick: \"..ein gefährlicher Beruf..\"

Moni : \"Aber der König war dadurch sicher, nicht vergiftet
zu werden...\"

Chick: \"mhh.. naja ! \'drei Tage nach dem Tod seines
Vorkosters verstarb der König..\' beim
Knollenblätterpilz dauert das gut und gerne 3
Tage..\"

Der letzte Satz des Autors wird von den beiden nicht mehr
wargenommen. Verkrampfte Gesichter deuten dem Schreiber
dieser Zeilen, daß es bisweilen sehr schwer ist beim Essen
nicht zu schlabbern. Die Opfer lachen sozusagen \'in sich
hinein...\'.
Aber lassen wir dieses Thema und wenden uns einem anderen
zu.
\"He Crackory\", wirst Du jetzt sagen.. und \"..das ist ja
jetzt ein richtiger Querschläger - was kommt denn nun ?\"
Tja, gute Frage - Ich muß gestehen, daß ich im Augenblick
nicht weiß, wie der angefangene Satz enden wird. Ganz
schön spannend - wie ?
Was soll\'s, es bleibt dem Liebling der Götter nichts
anderes, als sich per Fernwirken eine Eingebung zu holen
und unser Held (ich!) schaltet das TV Gerät ein. Es
flimmert und schon sind die ersten Bilder da.. und sie
waren bunt..und sie bewegten sich..
Die ersten Titel für eine neue Serie von Märchen und
Lügengeschichten gehen dem Autor durch den Kopf :
\"Liebesgrüße in der Userpost\", \"Der Sysop Report Teil
XVII\", \"Im BRETT mit Madonna\", \"Der User vom Silberwald\",
\"Arnold Schwarzenegger - Der Vibrator Teil III\",
\"Wolfgang und die sieben Geiseln\", \"Impressionen von GUS
- mit Väterchen Frost und H.Unger \", \"PaterNosta - von
nun an geht\'s bergab..\", \"Akopalypse Nöh\", \"Der Preuss
ist heiß...\"..tja das ist natürlich das ganz private
Programm a\'la SAT2, RTLminus, PRO8. Ohh..aaah \"Die
Traumhochzeit\" - etwa auf dem Traumschiff ?
Weit gefehlt..

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