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(8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
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wirklichdeprimierend





Titel: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Mi, 28 Sep 2005, 23:11
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Fritz B. Simon, seines Zeichens Vorsitzender des Depressionsbarometers, nimmt in seinem Blog (wenn auch sehr ausweichend) Stellung zu Fragen, die die Datenfälschungen beim Barometer betreffen. (hier)

Damit die Texte nicht in der Weite des Netzes versanden, hier der aktuelle Stand mit der (im Gegensatz zum Blog weitaus besseren) Möglichkeit zur Diskussion:


Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Simon,

herzlichen Glückwunsch zu Ihrer gelungenen Präsentation in Berlin. Es ist Ihnen ja wieder mal gelungen, die Öffentlichkeit an der Nase herumzuführen, wenn auch in deutlich kleinerem Kreis, als dies wahrscheinlich gedacht war…

Was sagen Sie denn zu den Beobachtungen zum Thema Datenfälschung bei Ihrem “Depressionsbarometer”, die einige User unseres Forums (und wir auch) machen konnten?

Es sieht schwer danach aus, daß bei den angezeigten Werten Einiges in die besser zu vermarktende Richtung gedrückt worden ist, finden Sie nicht auch?

Z.B. hier:
https://www.beehave.de/forum/viewtopic.php?t=471

Kommentar von Christian Hendricks — 27. September, 2005 @ 1:11 am


Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Sehr geehrter Herr Hendricks,

was die Datenverarbeitung angeht, so bin ich sicher nicht der Fachmann. Aber ich kann Ihnen versichern, dass unsere einzige Manipulation der Daten darin bestand, die Manipulationen, die bei dem Angriff auf das Barometer gefaked worden sind, wieder rauszuschmeissen.

Was die von Ihnen angesprochene Vermarktbarkeit angeht, so ist mir überhaupt nicht klar, welches Ergebnis denn besser oder schlechter vermarktbar sein sollte. Ich persönlich finde - und das ist ja der Charme des Barometers -, jedes Ergebnis interessant und (zumindest für mich) überraschend. Also, was immer dabei rauskommt, ist “vermarktbar”…

Ausserdem würde Vermarktung ja wohl einen Markt voraussetzen, auf dem irgendwas verkauft wird. Wir verdienen mit dem Ding aber kein Geld. Da unser Ziel war, eine Diskussion über die Angemessenheit der Stimmung in Deutschland anzustossen (bzw. zu fördern), sind wir aber trotzdem zufrieden mit der Resonanz, d.h. wir kommen auf unsere Kosten…

Ausserdem werden wir natürlich - bei aller Begrenztheit der eingesetzten Instrumentarien - einige wissenschaftliche Publikationen daraus machen, d.h. uns der harten Kritik des Peer-Review-Systems stellen, das dafür sorgt, dass nicht aller Quatsch als wissenschaftliche Wahrheit publiziert werden kann (nur zu Ihrer Beruhigung).

Beste Grüsse, FBSimon

Kommentar von Fritz B. Simon — 27. September, 2005 @ 8:08 am


Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Simon,

da Sie anscheinend nicht derjenige sind, der sich um die Daten zu kümmern hat, weise ich Sie jetzt explizit darauf hin, daß sich der per Print präsentierte Graph von dem online präsentierten unterscheidet, wie man in dem oben angegebenen Link auch deutlich erkennen kann.

Die von uns vorgenommenen Manipulationen sollten gelöscht werden, das war auch unsere Absicht, obwohl wir uns immer noch wundern, wieso sich bei uns niemand über die genaue Anzahl der gefälschten Stimmen erkundigt hat. Diese (unsere) Manipulation fand aber am 20.7. statt. Die Unregelmäßigkeiten im Graphen sind aber erst ab etwa dem 9.8. zu erkennen. Selbst die auf der News-Seite des Barometers erwähnte “gute Stimmung im Land” vom 13.8. ist verschwunden, ebenso wie die gute Laune während des Papstbesuches (Sie erinnern sich).

Wenn Sie einen Blick auf die (vermutlich bei Ihnen oder beim MZ befindlichen) Schautafel werfen und den Graphen mit dem Online verfügbaren vergleichen, werden Sie mir sicherlich zustimmen.

Die Vermarktbarkeit Ihrer Ergebnisse ist dann höher, wenn das Barometer schlechtere Werte anzeigt, schließlich lautet Ihre These, daß Deutschland an einer “kollektiven Depression” leidet. Deswegen konnte man auch einen Tag vor Ihrer Live-Präsentation in Berlin einen recht seltsamen Umschwung der Stimmung beobachten, wie einer unserer User beobachtet hat:

https://www.beehave.de/forum/viewtopic.php?t=447

Sie müssen zugeben, daß eine große Plexiglassäule, die einen niedrigen “Depressionsindex” anzeigt, einen eher langweiligen Eindruck bei der Presse hinterläßt, weswegen der Barometerstand auch dringend ein wenig angepaßt werden mußte. (Ich zähle selbst zu den Beobachtern, die dieses Spektakel live erleben durften.)

Daß Sie mit dem Teil kein Geld verdienen, sei dahingestellt. Mir drängte sich von vornherein der Eindruck auf, daß es sich um nichts weiter als eine Werbeaktion für die von Ihnen geplante Biennale für Management etc. handelt. Der Teilnahmepreis für diese Veranstaltung unterscheidet sich meiner Meinung nach massiv von “kein Geld”, aber die Preisgestaltung überlasse ich selbstverständlich Ihnen.

Nebenbei bemerkt hat sich tatsächlich eine Diskussion ergeben, wie man in unserem Forum deutlich erkennen kann. Sie sollten sich vielleicht in Ihrem eigenen Interesse ein wenig Zeit nehmen, und die Reaktionen, die sich nicht in Funk, Fernsehen und Presse abspielen, etwas genauer studieren. Als Startpunkt seien folgende Links genannt:

Unser Forum:
https://www.beehave.de/forum/viewforum.php?f=14

Ein Blogger:
http://tdsotm.blogspot.com/2005/08/das-mrchen-mit-dem-depressionsbaromete.h tml

Ein weiterer Blogger:
http://refuserefuse.blogspot.com/

Sie sehen, es funktioniert!

Zu Ihrem letzten Absatz kann ich nur einen Kollegen zitieren, dessen Kommentar ich nicht besser hätte formulieren können:

“Spiel, Satz und Eigentor!”

Kopfkratzende Grüße aus dem Netz,

Christian Hendricks

Kommentar von Christian Hendricks — 27. September, 2005 @ 8:42 pm


Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Hallo Herr Hendricks,

für die Datenseite sind die Jungs von Idalab zuständig, und ich werde der Sache nachgehen. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die irgendein Interesse daran haben, diese Daten zu fälschen. Auch sonst sehe ich niemanden, dem das eine oder andere Ergebnis besser in den Kram passen sollte.

Mir ist - nebenbei bemerkt - jedes Ergebnis recht, da ich zu allem einen mehr oder weniger fundierten Kommentar abgeben kann (falls ich denn gefragt werde). Und ich kann nur betonen, dass ich selbst von den Ergebnissen immer wieder überrascht bin. So habe ich nicht damit gerechnet, dass die Werte so hoch sein würden, wie sie zu Beginn (Juli) waren (ca. 34). Das war m.E. schon bedenklich, wenn man in Rechnung stelllt, dass die Durchschnittswerte für gesunde Probanden bei etwa 17 liegen, bei Krebskranken bei 27.

Die täglichen Daten mit Einzelereignissen in Verbindung zu bringen, scheint mir auch fragwürdig, scheint aber doch nicht ganz ohne Berechtigung (z.B. U-Bahn-Anschläge in London).

Wirklich relevant dürfte nur der längerfristige Verlauf der Durchschnittswerte sein, und der hat sich mit dem Näherkommen der Wahl sehr verbessert. Nach der Wahl haben die Tageswerte erst gezackelt, sie sind jetzt aber seit ein paar Tagen im Bereich dessen, was man bei Gesunden als Durchschnitt erwarten sollte. Auch das hätte ich nicht erwartet.

Was die Vermarktung angeht, so sind wir für Ideen dankbar… Und natürlich wären wir nicht traurig, wenn auch ein paar Leute auf unsere Tagung aufmerksam würden. Allerdings, Sie sagen es, ist da der Eintritt so teuer, dass mit solchen auf Massenaufmerksamkeit gerichteten Aktionen wohl kaum irgendwer zur Teilnahme verführt werden könnte. Wer dahin kommt, kommt auch ohne Depressionsbarometer (meist, weil er die Referent schon kennt, sie interessant finden etc.) Es ist eher ein Szene-Ereignis, zu dem Insider kommen, Laufkundschaft dürfte wohl kaum zu erwarten sein.

Und der Überfall auf die Depression, der im Rahmend der “X-Organisationen” stattfinden wird, ist wieder - soweit ich informiert bin - öffentlich.

Was Ihre Sorge vor Eigentoren (wenn ich recht verstanden habe: wissenschaftlicher Art) angeht, so bin ich natürlich gerührt. Andererseits scheint mir, Sie haben ein sehr enges Wissenschaftsverständnis. Jenseits repräsentativer Befragungen gibt es viele Themen, die hier von Interesse sind. Wenn die Schwächen der Methodik etc. dargelegt sind, können sogar lausige Daten spannend sein und in Top-Journals publiziert werden (vor allem in Bezug auf Themen, über die es keine besseren Daten gibt).

Und, was Sie offenbar nicht realisiert haben, wir sind ja nicht nur an der Depression in Deutschland interessiert, sondern wir beforschen die Reaktion auf das Depressionsbarometer - und insofern haben Sie sich schon jetzt ein Kapitel darin verdient.

Beste Grüsse, FBSimon

p.s.: Wenn Sie bei der Pressekonferenz waren, warum haben Sie sich nicht gemeldet? Ich wäre durchaus an einer Diskussion mit Ihnen interessiert gewesen (und bin es noch). Aber vielleicht ist dieser öffentliche Weg eh der beste…

Kommentar von Fritz B. Simon — 28. September, 2005 @ 10:31 am

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rolle





Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Do, 29 Sep 2005, 11:50
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Aber ich kann Ihnen versichern, dass unsere einzige Manipulation der Daten darin bestand, die Manipulationen, die bei dem Angriff auf das Barometer gefaked worden sind, wieder rauszuschmeissen.


Da hat wohl einer auf der Witzkiste geschlafen, wie kann man denn das hier ignorieren?
Zwei verschiedene Graphen, basierend auf angeblich identischen Daten??? Der muss die Menschheit ja für ganz schön bescheuert halten.




Na gut, wäre ja auch schön blöd, wenn er die eigenen Fälschungen zugeben würde. Irgendwie fühle ich mich beim Lesen seiner Antworten an Politiker erinnert: die labern auch immer viel rum, antworten auf keine Fragen, sagen dazu noch nichts aus und hinterher ist man so schlau wie vorher.

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AGA





Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Do, 29 Sep 2005, 13:13
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Was die von Ihnen angesprochene Vermarktbarkeit angeht, so ist mir überhaupt nicht klar, welches Ergebnis denn besser oder schlechter vermarktbar sein sollte.

So dumm kann man sich doch garnicht stellen, geschweige denn sein!

Diese Alles-aus-einer-Hand-Güllemischung aus Uni-WH, MZW, Expedere, X-Organisationen und wer da noch mit den ganzen Statistik-Stümpern unter einer Decke steckt, nutzen das Barometer als Marketingmaschine für ihre "Biennale", nichts weiter.
Und da Sie einen "Überfall auf die Depression" schlecht verkaufen können, wenn kein Überfallopfer da ist, Herr Simon, basteln Sie sich halt selber eins.

Und dass dazu eine ernstzunehmende Krankheit missbraucht wird, ist einfach nur verachtenswert.

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Thai Dinsing





Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Do, 29 Sep 2005, 14:21
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Die täglichen Daten mit Einzelereignissen in Verbindung zu bringen, scheint mir auch fragwürdig, scheint aber doch nicht ganz ohne Berechtigung (z.B. U-Bahn-Anschläge in London).

Mir scheint hier schreibt jemand ohne vorher nachzudenken.

Es ist also fragwürdig die Daten mit Einzelereignissen in Verbindung zu bringen aber bei den U-Bahn-Anschlägen hat es doch seine Berechtigung? Was denn jetzt?
Nur weil zufällig ein Einzelereigniss mit einem Anstieg Ihres Barometers (ja ich habe absichtlich nicht "mit einem Anstieg der Depression" oder gar "mit einem Anstieg der Depression in Deutschland" geschrieben) zusammenfiel gibt es noch lange keine "Berechtigung" einen Zusammenhang herzustellen.

Wenn Sie aber so krampfhaft versuchen Ihren gefälschten Daten Bedeutung zu verleihen erklären Sie uns vielleicht die "Depressionskurve" im Bezug auf die Wahlergebnisse wozu Sie ja selber meinen "Das hätte ich nicht erwartet".
Und bevor Sie jetzt sagen "Die Leute sind halt zufrieden mit dem Wahlausgang" - das sind sie nicht wie verschiedene Umfragen zeigen.

Jetzt bin ich gespannt.

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dennith2005





Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Do, 29 Sep 2005, 15:15
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Andererseits scheint mir, Sie haben ein sehr enges Wissenschaftsverständnis.

ja was denn sonst?
wenn man einen "offiziellen index" wie sie anhand von wetter, kaffeesatz und vogelflug bestimmen will, ist es ein affront gegenüber menschen mit "engem" wissenschaftsverständnis, dass sie an einer uni tätig sind
hoffen wir auf kritische studenten, sonst könnte sich ihre einstellung nachher noch vervielfältigen


Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Wenn die Schwächen der Methodik etc. dargelegt sind, können sogar lausige Daten spannend sein

schön, dass sie sich ihr armutszeugnis selber ausstellen: die schwächen der methodik mussten sie sich von ein paar "hackern" mit "engem wissenschaftsverständnis" erst aufzeigen lassen und trotzdem sind selbst für sie ihre eigenen daten noch "lausig"

warum nicht gleich so? und tschüss........

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top guhn





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Do, 29 Sep 2005, 23:33
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Hey Leute,

habt ihr euren allerersten Kritikpunkt schon wieder vergessen?
Lest hier noch mal nach und lasst euch von dem Drumrumredner Simon nicht vollquatschen.

Egal, wieviele Daten gefälscht wurden, in welcher Korrelation das Barometer zu irgendwelchen Ereignissen steht oder nicht und wieviele Säcke Reis in der Zwischenzeit in China umfallen, Fakt ist einfach mal: das Teil misst keine Depression!

Natürlich wird jetzt bei jedem erneuten Aufkochen des Themas in irgendwelchen Artikeln immer wissend nachgeschoben, dass die Ergebnisse nicht repräsentativ sind, trotzdem wird weiterhin vom "Depressionsindex" und vom "Depressionsbarometer" gesprochen, obwohl mittlerweile jedem klar sein dürfte, dass man mit diesem Witz einer Umfrage keine Depression messen kann und selbst angegeben wird, dass das Ding an "anerkannte Verfahren" (welche denn bitte?) nur "angelehnt" ist.

Oberguru Simon ist ja auch keine Leuchte, noch geht ihm ein Licht auf, nur weil er sich vielleicht mal an eine Straßenlaterne angelehnt hat.

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wirklichdeprimierend





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Fr, 30 Sep 2005, 13:36
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Der Vollständigkeit halber hier die Fortsetzung der Unterhaltung aus dem FBS-Blog:

Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Simon, Herr Mika,

jetzt wissen wir immerhin gemeinsam, daß Sie mit verschiedenen Datensätzen arbeiten. Der genaue Grund, weshalb der Online-Graph sich von dem per Print präsentierten unterscheidet, ist allerdings immer noch nicht klar. Ebenso erscheint mir fraglich, wieso Sie, Herr Simon, nicht davon in Kenntnis gesetzt wurden. Schließlich präsentieren Sie die Werte unabläßlich.

Wir wären sehr an einer genauen Betrachtung der per Print präsentierten Werte interessiert. Ich frage mich, wieso der unbereinigte Index online der Öffentlichkeit präsentiert wird, während der bereinigte Graph nur einer kleinen Besucherschar zugänglich gemacht wurde. Bereinigte Daten sollten doch für die Öffentlichkeit interessanter sein, weil relevanter. Oder sind sie es nicht?

Die Arbeit mit zwei verschiedenen Datensätzen erinnert ein wenig an Churchills Ausspruch zum Thema Statistik, finden Sie nicht auch? Fragwürdig nur, daß die beiden Datensätze von den gleichen Leuten präsentiert werden.

Vielleicht finden Sie einfach den Besitzer/die Besitzerin der Kodak DX4900, bei der Datum und Uhrzeit falsch eingestellt sind. Der/Diejenige kann dann bestimmt eine bessere Aufnahme von der Schautafel in unser Forum posten, damit wir gemeinsam etwas mehr erkennen können. Bei Bedarf helfen wir Ihnen gerne dabei.

Was "gesunde" Probanden angeht, so wüßte ich gerne, woher die von Ihnen genannten Werte stammen. Wo wurden bisher zu diesem Thema Studien durchgeführt? Wie wurden die Werte berechnet? Waren die Fragen die gleichen? Wieso wurde eigentlich die Skalierung geändert? (Ich kenne Ihr Barometer nur mit der neuen Skalierung, bin aber in einigen älteren Presseberichten auf völlig andere Werte gestoßen.)

Nebenbei bemerkt wurden in einigen Presseberichten auch Werte aus dem Ausland erwähnt, z.B. in der Frankfurter Rundschau, online am 15./16.9. Woher stammen diese Werte? Mußten die Probanden im Ausland sich auch auf Fragen einlassen, die wie Ihre gar keine positive Wertung zuließen? Wieso darf man eigentlich bei der Beantwortung der Fragen keine bessere Stimmung haben als bisher?

Ihre Fragen sind, so kann man auch der "Ziel"-Seite Ihres Barometers entnehmen, an "in der klinischen Forschung anerkannte Verfahren" angelehnt. Ich nehme an, daß die anerkannten Verfahren langsam vom Anlehner abrücken. Insofern sind die Rückschlüsse auf irgendwelche Ereignisse wohl auch eher mit Vorsicht zu genießen.

Was die Depression in Deutschland angeht: Haben Sie sich eigentlich mal gefragt, was passiert, wenn irgendjemand mit Entscheidungsgewalt tatsächlich auf die Idee kommt, sich auf diesen "Index" zu verlassen? Auf der Hauptseite des Barometers kann man diesen (von uns bereits des öfteren kritisierten) frommen Wunsch schließlich immer noch ablesen. Da heißt es nach wie vor: "Als täglich aktualisierter Präsenzindikator der Stimmungslage Deutschlands sollte der Wert des Deutschen Depressionsbarometers in Zukunft neben dem Geschäftsklimaindex zu den wichtigsten Indikatoren der wirtschaftlichen Entwicklung der Bundesrepublik zählen." Bitte nicht! Jeder auf diesem Planeten, der ein wenig der deutschen Sprache mächtig ist, kann sich auf diese Weise an diesem Land vergehen.

Nebenbei: Wer sagt Ihnen eigentlich, daß Ihr Barometer die Stimmungslage Deutschlands präsentiert, und nicht die z.B. einer durchgeknallten Horde englischer Fußballfans, die zufällig der deutschen Sprache mächtig sind?

Was Ideen zur Vermarktung der ganzen Aktion angeht: Das überlasse ich lieber Ihnen. Schließlich haben wir Ihnen bereits genug Informationen zum Thema Datensicherheit quasi kostenlos überlassen. Irgendwann müßten auch wir eine Rechnung schreiben... Mir persönlich wäre es allerdings peinlich, vor versammelter Presse nach reichlich Aufhebens um die schlechte Stimmung in diesem Land einen "Indikator" zu präsentieren, der mir gute Laune dokumentiert. Insofern sind Ihre Chancen, von der Presse beachtet zu werden, natürlich bei höherem Pegel besser.

Was die anstehenden Publikationen angeht: Wenn ich mein Wissenschaftsverständnis soweit dehne, daß es das Niveau der Zeitschrift Gala erreicht, könnten Ihre "lausigen Daten", auch wenn sie noch so "bereinigt" sind, tatsächlich spannend werden. Ich bleibe aber lieber Wissenschaftler und unterlasse die Dehnung, zumindest in diesem Maße. Ich hoffe, daß Redakteure der Top-Journale meine Meinung teilen.

Die Reaktionen auf Ihr Barometer, zumindest die kritischen, finden übrigens überwiegend in unserem bereits erwähnten Forum statt, während die in der Presse befindlichen (den Polylux-Beitrag eingeschlossen) doch eher einer unreflektierten Wiedergabe der von Ihnen vorgegebenen Stichworte enstprechen. Als Quelle für Reaktionen und Plattform für Diskussionen lade ich Sie hiermit erneut in unser Forum auf http://forum.beehave.de ein.

Übrigens: Ich war selbstverständlich _nicht_ auf der Pressekonferenz, denn ich wohne nicht in Berlin, der Weg war mir ein wenig zu weit, außerdem haben Herr Funke und ich, wie bereits erwähnt, tagsüber Besseres zu tun. Mit "Spektakel" meinte ich die live zu verfolgende Datenverfälschung, die einer unserer User hier https://www.beehave.de/forum/viewtopic.php?t=447 dokumentiert hat. Mein Wohnort ist aber trotzdem leicht herauszufinden. Ein Dozent aus dem Fachbereich Mathematik würde dazu sagen: "Trivial, Übung für zu Hause!"

Viel Spaß bei der Recherche wünscht


Christian Hendricks


P.S.: Für den Begriff "Statistik-Stümper" können wir selbstverständlich nichts. Bei unserem Forum kann jeder mitmachen, und i.Allg. wird auch nichts zensiert. Betrachten Sie also diesen Begriff, so leid es mir tut, als Reaktion auf Ihr Barometer und die damit zusammenhängenden Aktionen.

P.P.S: Hoffentlich, Herr Mika, übersteigt Ihre Kompetenz im Bereich Statistik den im Bereich Internetprogrammierung. Ihre ersten Versuche im letztgenannten Bereich ließen diesen Schluß leider nicht zu. Den Grund haben wir unter https://www.beehave.de/forum/viewtopic.php?t=393 vor etwa zwei Monaten ausführlich dokumentiert. Ich denke, Sie wissen, was ich meine.

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wirklichdeprimierend





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Sa, 01 Okt 2005, 14:21
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Und wieder Herr Simon - offenbar vergeht ihm langsam die Lust:

Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Hallo Herr Hendricks,

der Ton wird offenbar aufgeregter. Ab jetzt sollte ich mich wohl besser heraushalten und die Datenfreaks unter sich lassen…

Was Ihr Wissenschaftsverständnis angeht, so weiss ich ja nicht, wo Sie es herhaben, es scheint mir aber doch ein wenig eingeschränkt (aber das ist natürlich ein Vorwurf, der in der wissenschaftlichen Diskussion alltäglich und billig ist und nur von den inhaltlichen Konflikte ablenkt). So wie es Ihnen frei steht, meine bzw. unsere wissenschaftliche Qualifikation in Frage zu stellen, haben wir die Freiheit, Ihre Qualifikation in Frage zu stellen (was ich hiermit noch nicht einmal tun will). Ich habe aber wenig Lust, mich auf ein “Besserwisserspiel” mit Ihnen einzulassen, denn - wie Sie und Ihr Kollege - habe ich Besseres zu tun.

Aber - um des Sportsgeistes willen - lassen Sie uns doch wetten, dass es uns/mir gelingen wird, aus dem Projekt Depressionsbarometer (mindestens) einen wissenschaftlichen Artikel zu machen, der in einem Top-Journal (was darunter zu verstehen ist, sollten wir anhand des SSCI definieren)publiziert wird.

Beste Grüsse, FBSimon

Kommentar von Fritz B. Simon — 30. September, 2005 @ 5:22 pm

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monter





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: So, 02 Okt 2005, 14:37
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Aber - um des Sportsgeistes willen - lassen Sie uns doch wetten, dass es uns/mir gelingen wird, aus dem Projekt Depressionsbarometer (mindestens) einen wissenschaftlichen Artikel zu machen, der in einem Top-Journal (...) publiziert wird.

Das ist ja sehr sportlich.
Was hatte der Herr sonst noch abgesondert?

Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Wenn die Schwächen der Methodik etc. dargelegt sind, können sogar lausige Daten spannend sein und in Top-Journals publiziert werden (...).

Wer solche Wetten spannend findet, dem kann man bestimmt auch mit einer umfangreichen Sammlung von "Deutschlands schönste Bahnstrecken" zu Weihnachten eine Freude machen.

Gähn.

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hendrick99





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: So, 02 Okt 2005, 15:55
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jo, gähn
ganz davon abgesehen, dass er mal wieder auf keine fragen zur sache antwortet

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wirklichdeprimierend





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Mo, 17 Okt 2005, 20:48
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Und weiter gehts im FBS-Blog:

Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Simon,

wir müssen leider feststellen, daß sich Ihre Auffassung unserer Qualifikation mit unserer Auffassung Ihres Sportsgeistes deckt. Wieso sollten wir auf eine Wette eingehen, die Ihr Vorhaben sowieso nur unterstreicht?

Wir sollten die Wette lieber etwas umformulieren:

Wir wetten, daß in Ihrem Artikel nicht dargestellt wird, wieso man bei Ihrer
Umfrage keine bessere Laune als bisher haben darf.

Weiterhin wetten wir, daß Sie es nicht schaffen, die vorgenommenen
Datenmanipulationen zu erklären (das dürfen Sie auch gerne Herrn Mika
überlassen).

Übrigens: Wie erklären Sie (oder Herr Mika) sich die folgenden Beobachtungen zur Errechnung Ihres Index?

http://beehave.de/forum/viewtopic.php?p=1291#1291

Kommentar von Christian Hendricks — 17. Oktober, 2005 @ 9:24 am



Und die Antwort von Herrn Simon:

Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Hallo Herr Hendicks,

was die Unmöglichkeit der Angabe einer verbesserten Laune angeht, so haben Sie natürlich im Prinzip recht. Das hat aber etwas mit der Tradition psychologischer Diagnostik zu tun, die an Symptomen interessiert ist, nicht an Symptomfreiheit.

Ich habe - nebenbei bemerkt - ein Buch zu dem Thema geschrieben (”Die andere Seite der Gesundheit- Ansätze einer systemischen Krankheits- und Therapietheorie”), in dem diese Logik problematisiert ist. Abweichung von einem erwarteten “Normalzustand” (wie z.B. schlechte statt guter Laune) ist eben einfacher zu diagnostizieren, als Vermehrung von guter Laune. Gesundheit läßt sich nicht positiv definieren, Krankheit schon. Verbesserung ist daher in den meisten psychologischen Tests nur als Verminderung von Symptombildung zu finden.

Was Ihre Forumsteilnehmer angeht und deren Kritik bzw. Manipulationsvorwürfe, so bin ich doch ein wenig verwundert: Erst werfen sie unseren “Statistikstümpern” vor, dass die Daten manipuliert werden können, und dann werfen sie ihnen vor, dass die Daten nicht manipuliert werden können… Ja, was denn nun? frag ich mich das als Statistiklaie…

Beste Grüsse, FBSimon

Kommentar von FBSimon — 17. Oktober, 2005 @ 9:52 am

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PLangner





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Di, 18 Okt 2005, 10:03
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Erst werfen sie unseren “Statistikstümpern” vor, dass die Daten manipuliert werden können, und dann werfen sie ihnen vor, dass die Daten nicht manipuliert werden können… Ja, was denn nun? frag ich mich das als Statistiklaie…

Offensichtlich muss man Statistiklaie (und auch sonst ein bisschen langsam) sein, um einen "offiziellen deutschen Depressionsindex" zu erstellen.

Keiner manipuliert hier irgendwelche Daten, es geht schlicht und einfach darum, dass sich der Depressionsindex nicht ändert, wenn man über Ihre Seite abstimmt. Und das geht offensichtlich mehreren Leuten so, wenn man sich hier mal ein bisschen umliest.

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Haase Brumple





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Di, 18 Okt 2005, 10:08
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Ich habe - nebenbei bemerkt - ein Buch zu dem Thema geschrieben

boah bist du super

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wirklichdeprimierend





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Do, 20 Okt 2005, 11:25
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Weiter im Text:

Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Simon,

anscheinend stellen Sie die diagnostischen Methoden selbst in Frage. Es wäre Ihnen mit Sicherheit ein Leichtes gewesen, den “psychologischen Test”, als den Sie Ihre Umfrage gerne bezeichnen, in einer Form zu realisieren, die weniger suggestiv auf das von Ihnen gewünschte Ziel hinarbeitet. Dies wäre durchaus wünschenswert bei einem Test gewesen, der sich derart hohe Ziele steckt, aber leider haben Sie sich dieser Möglichkeit nicht angenommen.

Was die Manipulationen angeht, so möchte ich Sie bitten, unsere Kommentare beizeiten vielleicht noch einmal durchzulesen. Ihnen (bzw. Ihrem Team) wird vorgeworfen, die Daten selbst zu manipulieren (bzw. zu bestimmen), während normale User, die einfach nur einen besonders guten oder schlechten Tag haben, nicht mehr in die Gesamtwertung mit einbezogen werden. Damit weicht Ihre Umfrage vom selbst vorgenommenen Ziel, das da lautet:

“Das Depressionsbarometer bildet die Gemütslage der Deutschen ab”

leider deutlicher als je zuvor ab.

Grüße vom anderen Ende der Leitung,

Christian Hendricks

P.S.: Was wird jetzt eigentlich aus der Wette?

Kommentar von Christian Hendricks — 18. Oktober, 2005 @ 8:56 am


Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Hallo Herr Hendricks,
ihre Wettmodifikation nehme ich gerne an. Und in die Auswertung und Verarbeitung der Daten durch Idalab mische ich mich nicht ein. Zu denen habe ich, ehrlich gesagt, weit mehr Vertrauen als zu Ihren Blogteilnehmern.
Beste Grüsse, FBS

Kommentar von FBSimon — 18. Oktober, 2005 @ 9:23 am

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dennith2005





Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Do, 20 Okt 2005, 15:13
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Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Und in die Auswertung und Verarbeitung der Daten durch Idalab mische ich mich nicht ein.

ist vielleicht besser so, ich zitiere da meine omma:
"fünf minuten blöd gestellt, reicht fürs ganze leben"

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Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Fr, 21 Okt 2005, 16:09
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Christian Hendricks gab folgendes von sich:
Hallo Herr Mika, Hallo Herr Simon,

mit dem Wert 31 war wahrscheinlich lediglich ein vorgegebener Mittelwert
gemeint, der in der Zeit, als die entsprechenden Beiträge geschrieben wurden, vorherrschte. Sie müssen zugeben, daß dieser Eindruck entsteht, wenn sich tagelang nichts ändert und diverse Benutzer diese Beobachtung machen.

Zur Fruchtlosigkeit dieses Spielchens: Ich finde, daß unsere User (und wir)
Ihnen mittlerweile zu einer halbwegs (naja) sicheren Website verholfen haben. (Über den Inhalt der Fragen schweigen wir hier diesmal vornehm.)

Ohne unseren offenen Brief wäre Ihre Website stattdessen wahrscheinlich noch
immer im sicherheitstechnisch desolaten Anfangszustand, und wir hätten
einfach über Wochen hinweg in Deutschland beliebige “Stimmung” erzeugen
können, ohne daß auf Ihrer Seite jemand etwas davon gemerkt hätte. Wenn Sie
Ihre nachträglich erledigten Hausaufgaben als Ressourcenverbrennung
bezeichnen, bitteschön.

Wem Sie, Herr Simon, nun mehr Vertrauen schenken, überlassen wir
selbstverständlich Ihnen.

Viele Grüße vom anderen Ende der Leitung,
Christian Hendricks

P.S.: Keine Sorge, Herr Mika, es ist schnell erledigt, Ihre Texte in unser
Forum zu kopieren. Allerdings fragen wir uns, wieso Sie (bzw. die anderen
Verantwortlichen) die Diskussion suchen, sich dann aber nicht daran
beteiligen wollen?

P.P.S.: Vielen Dank für diesen Ausflug zurück in die Schulbank. Ich finde
diese Zeitreisen herrlich.

Zu Frage 1:
Gehen wir davon aus, daß Sie mittlerweile 100.000 Werte haben. Seit grob 100
Tagen ist Ihr Barometer online, macht ca. 1.000 Werte pro Tag, Cluster (z.B.
durch schlechtes Wetter am Wochenende, Pressemeldungen etc.) und Progression, z.B. durch erhöhte Bekanntheit mal nicht berücksichtigt. So drückt der zweihundertste Benutzer am Tag, wenn er denn richtig gute Laune (0 Punkte) hat, den Mittelwert um 1/199, bei den erwähnten 31 Punkten also um 0,155 Punkte nach unten. Ein halbwegs schlecht gelaunter Mensch (70 Punkte) schiebt den Wert hingegen um mindestens 0,3 Punkte nach oben.

Morgens zu den ersten 200 Benutzern zu zählen, sollte nicht allzu schwer sein.

Zu Frage 2:
Der Erwartungswert entspricht leider nicht ganz dem Sinn Ihrer Studie.
Abgesehen davon, daß wie schon des öfteren erwähnt durch die Fragestellungen
in diese Richtung manipuliert wird.

Zu Frage 3:
Niemand hat zufällig Votes generiert, unser User “fluoxetin” hatte lediglich
festgestellt, daß beliebige Werte nicht mehr in die Gesamtwertung einbezogen
werden.

Kommentar von Christian Hendricks — 20. Oktober, 2005 @ 7:59 pm


Fritz B. Simon gab folgendes von sich:
Hallo Herr Hendricks,

dass ich durchaus die positiven Aspekte Ihrer Experimente mit unserem Barometer sehe, habe ich andernorts schon gesagt (Carl-Auer-Blog von B. Hildenbrand am 15.9.05).

Wenn Sie denken, wir (ich) suchten die Diskussion mit Ihnen, so täuschen Sie sich - wir verweigern sie nur nicht. Wenn man öffentlich kegelt, muss man sich halt drauf einstellen, dass die umgefallenen oder stehen gebliebenen Kegel nachgezählt werden…

Beste Grüsse, FBS

Kommentar von FBSimon — 20. Oktober, 2005 @ 8:17 pm

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step





Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Sa, 26 Nov 2005, 17:47
Beitrag
Antworten mit Zitat

wirklichdeprimierend gab folgendes von sich:
Fritz B. Simon, seines Zeichens Vorsitzender des Depressionsbarometers, nimmt in seinem Blog (wenn auch sehr ausweichend) Stellung zu Fragen, die die Datenfälschungen beim Barometer betreffen. (hier)

So habe ich nicht damit gerechnet, dass die Werte so hoch sein würden, wie sie zu Beginn (Juli) waren (ca. 34). Das war m.E. schon bedenklich, wenn man in Rechnung stelllt, dass die Durchschnittswerte für gesunde Probanden bei etwa 17 liegen, bei Krebskranken bei 27.

Kommentar von Fritz B. Simon — 28. September, 2005 @ 10:31 am

nett, wenn man die Aussage mit anderen Vergleicht:

"Werte zwischen 0 und 39 liegen im Bereich normaler Stimmungsschwankungen"

http://www.carl-auer.de/blog/simon/depressionsbarometer/

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ppantalone



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Titel: Re: (8.) Stellungnahme(n) von Fritz B. Simon
Verfasst am: Mo, 12 Dez 2005, 17:14
Beitrag
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step gab folgendes von sich:
nett, wenn man die Aussage mit anderen Vergleicht: (...)

"Kennst du schon den neuesten Statistikerwitz?"

"Wahrscheinlich ..."


____________
Nicht alles, was man nicht versteht, ist eine Frau.

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jrose



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Titel: (Kein Titel)
Verfasst am: Di, 20 Dez 2005, 21:57
Beitrag
Antworten mit Zitat

Fritzchen hat auch mal wieder eine Stilblüte der spezielle Sorte vom Stapel gelassen, und zwar in einem Artikel unserer Nachbarn, auf report.at. Auf die Frage, wie denn eine Therapie aussehen könnte, wußte er keine Antwort - statt aber einfach die Klappe zu halten, entfleuchte ihm folgender Unsinn:
"Eine Depression ist ja eine Situation, wo man in die Zukunft schaut und keine Handlungsmöglichkeiten sieht. Aber wer kennt schon die Zukunft?"

Heißt: es sind sowieso alle depressiv??

Hier der komplette Artikel, der aber wieder nur den bekannten Quatsch (und Falschdarstellungen: von wegen 100.000 Teilnehmer statt 100.000 mal abgestimmt) erneut aufkocht.


____________
... wir haben mal wieder alles richtig gemacht.

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